SCHEPPERN, DEMONSTRIEREN, DISKUTIEREN! Termine die nächsten Tage!

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RUND-E-MAIL:

Hallo, seid ihr noch Alle da?

Ihr aus der Kiezversammlung, ihr Mitstreiter*innen in Sachen
Verdrängung, Polizei-, Staats- und Kapitalismusgewalt?

Dann kommt doch bitte gern zu folgenden Terminen:

1.
KONSTANTES TÄGLICHES 19 UHR SCHEPPERN GEGEN CG, RIGAER 71-73, VOR ORT.

Es findet als Konstante täglich weiter das Scheppern gegen das
Luxusbauprojekt Carré Sama-Riga, die fatale CG Gruppe an sich, das
gegenüberliegende Großbauprojekt in Sachen Eigentumswohnungen samt
Hotelbau statt und bedarf weitererer einsatzkräftiger Schepperer und
Schepperinnen. Die Aktionsgruppe ist allen Aktionsformen gegenüber
offen, nicht wie die Vierte Gewalt konträr und spalterisch zuletzt
behauptet hat und trifft sich weiterhin sonntags um 17 Uhr im Infoladen.
Wenn anderswo hängen wir das dort aus. Bitte unterstützt uns tatkräftig,
z.B. durch das Verteilen von Flyern, die bei Bier&mehr Bier, rechts
neben dem Abstand, Rigaer 78, ausliegen und guckt mal immer wieder auf
den Blog für Neuigkeiten https://nordkiezlebt.noblogs.org,
Flyerdownloads und aktuelle Aktionsformen, wie zuletzt zur
Pressekonferenz vor Ort samt Schepperdrumherum vom 10.02., der Teilnahme
samt Redebeitrag zur solidarischen Unterstützung des Café Filou/X-Berg
etc.

2.
AM SAMSTAG 25.03. FINDET UM 14.00 UHR DIE KIEZ-DEMO STATT  GEGEN
VERDRÄNGUNG AUSGEHEND VOM HEINRICHPLATZ IN KREUZBERG. DER NORDKIEZ
SOLIDARISIERT SICH MIT DEM KREUZBERGER PROTEST UND STARTET GEMEINSAM UM
13 UHR VOM DORFPLATZ, RIGAER/ECKE LIEBIG STRAßE

siehe Aufrufe von Zwangsräumug verhindern
https://linksunten.indymedia.org/de/node/204223 und
vom Rigaer Straßenplenum https://linksunten.indymedia.org/de/node/204228
Die Aktionsgruppe vom Carré Sama-Riga ruft hiermit auch dazu auf und
wird vielleicht mit einem eigenen Redebeitrag unterkommen. Also kommt
zahlreich, gern mit Transpis im Kontext gegen Verdrängung oder bspw. die
CG-Gruppe als Big-Player.

3. 
AM MONTAG, 27.02., 20 UHR KIEZKÜFA MIT DISKUSSION, AB 21 UHR, BZGL.
ANALYSE RIGAER STRAßENPLENUM ZUM LETZTEN JAHR.
Wir Aktivist*innenrest aus der Kiezversammlung kochen wieder am Montag
unsere berühmte Kiezküfa samt diesmal Tiramisu zum Nachtisch und laden
euch herzlich ein, dazu zu kommen, ebenso zur anschließenden
Diskussionsrunde.
Das Rigaer Straßenplenum hatte neulich folgenden Analysebeitrag zur
Dikussion gestellt
https://linksunten.indymedia.org/de/node/201889
Wir, also Anwohner*innen, hatten das Bedürfnis u.a. über im Artikel
verwendete Begriffe wie rebellischer Kiez und solidarische Nachbarschaft
zu diskutieren und natürlich auch über das aktuellste Thema,
Investor*innenträume zum Platzen zu bringen.

Also statt Kiezversammlung in den Wintermonaten –
SCHEPPERN, DEMONSTRIEREN, DISKUTIEREN!

Laßt uns durchstarten, gemeinsam sind wir stark!
KIEZPOWER VON UNTEN!

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Pressemitteilung + Einladung zur Aktion Scheppern gegen die CG-Gruppe + Baustopp von Luxusprojekten in der Rigaer Straße 71-73 und 36-39 am Freitag 10.02. um 11 Uhr vor Ort

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Pressemitteilung:
Einladung zur Aktion Scheppern gegen die CG-Gruppe
Anwohner_innen wehren sich gegen das „Sama-Riga-Carré“ im Friedrichshainer Nordkiez

Ablauf:
11:00-11:15 Uhr Kiezscheppern gegen die CG-Gruppe.
11:15-11:45 Uhr: Gelegenheit zum Gespräch mit Anwohner_innen.
Obwohl es noch keine Baugenehmigung gibt, gehen die Vorbereitungen für den Luxusneubau auf dem Gelände der Rigaer Straße 71 – 73 weiter. Dort plant die CG-Gruppe das „Sama-Riga-Carré“ mitten im Kiez, das den Mietspiegel in einer Straße mit überwiegend einkommensschwachen Anwohner_innen weiter in die Höhe treibt. Die deutschlandweit aktive CG-Gruppe spricht sich öffentlich gegen die Mietpreisbremse aus und wirbt damit, nicht nur Häuser zu bauen, sondern „ganze Stadtteile zu verändern“. Direkt gegenüber des Neubaus, auf dem Areal der Rigaer Straße 36-39, wurde kürzlich eine Lidl-Filiale geschlossen. Dort sollen Eigentumswohnungen für Besserverdienende entstehen, auf der Freifläche daneben ein Hotel. Von den in der BVV-Friedrichshain-Kreuzberg vertretenen Parteien war zu dieser Aufwertung im Friedrichshainer Nordkiez nichts zu hören. Auch der Abriss der ältesten Gebäude in Friedrichshain, der denkmalgeschützten Eckert’schen Häuser, wurde von der Verwaltung durchgewunken. Dabei gehen die Luxusbauten am großen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum im Kiez vorbei.

Doch in den letzten Monaten haben Nachbar_innen und Anwohner_innen mit vielfältigen Protesten, Kiezspaziergängen, Filmveranstaltungen und Kundgebungen deutlich gemacht, dass die Pläne der CG-Gruppe und anderer Investor_innen nicht akzeptiert werden. Eine gesetzlich vorgeschriebene Anhörung der CG-Gruppe konnte am 14. Dezember nur mit einem großen Polizeiaufgebot durchgesetzt werden. Mit der Aktion „Scheppern gegen die CG-Gruppe“ wird der Protest der Nachbar_innen jetzt täglich um 19 Uhr für zehn Minuten auf die Straße getragen. Das ist ein Zeichen an die CG-Gruppe und alle Investor_innen, die unseren Kiez in ein Paradies für Reiche umgestalten wollen: „Wer hier kauft, kauft Ärger“. Es ist auch eine Aufforderung an die BVV, solche Pläne zu stoppen. Der neue Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt, kann hier seine in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ geäußerte Absicht, alle Bauvorarbeiten noch einmal kritisch zu überprüfen, konkret in die Tat umsetzen.

Wir laden Sie zu unserer Protestaktion am Freitag, den 10.02.2017 von 11:00-12:00 Uhr vor der Baustelle in der Rigaer Straße 71-73 und 36-39 ein. Nachbar_innen scheppern gegen die CG-Gruppe und fordern einen Baustopp sämtlicher Projekte in der Rigaer Straße und eine echte Beteiligung der Anwohner_innen im Sinne einer stadtteilorientierten Bauplanung. Nachbar_innen, Vertreter_innen des Friedrichshainer Geschichtsvereins und der Berliner Mietergemeinschaft informieren Sie über den Widerstand im Stadtteil.

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Bitte den Flyer hier gern ausdrucken, auf die Straße bringen oder im Netz verbreiten! DANKE!

KIEZ SCHEPPERN Täglich 19 Uhr Rigaer Str. 71-73 gegen CG Luxusbau „Carré Sama-Riga“ in der Rigaer 71-73, sowie Eigentumswohnungen und Hotelbau auf dem Lidl-Gelände

GEGEN CG-NEUBAU IN DER RIGAER STR. 71-73 UND GEPLANTEN ABRISS WEITERER GEBÄUDE VOR VORAUSSICHTLICHER BAUGENEHMIGUNGSERTEILUNG DURCH BVV MITTE MÄRZ

Ab DONNERSTAG,19. Januar TÄGLICH 19 UHR

für ca. 10 MINUTEN um die RIGAER STR. 71-73 herum

für: – die sofortige Unterbindung von weiteren Bauvorbereitungsmaßnahmen auf dem Gelände Rigaer Str. 71-73

– den Bau von bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen im Kiez

– wirksamen Schutz der derzeitigen Einwohner*innen und Kleingewerbe vor Mietsteigerungen und Verdrängung

– den Erhalt eines öffentlich zugänglichen Freiraums im Zentrum des

Wohngebietes

– von Anfang an transparente und ernstgemeinte Bürger*innen-Beteiligung bei Bauprojekten im Kiez

– eine ergebnisoffene „Diskussion“ über die Zukunft dieser zentralen Fläche und deren Nutzung

– eine solidarische Nachbarschaft, einen solidarischen Kiez…

* bitte bringt Töpfe, Kellen…..Krachmachendes jeglicher Art mit und lasst uns gemeinsam unser Unverständnis, Frust und Wut täglich für 10 min lautstark auf die Straße tragen *

________________________________________________________________

aktuelle Info:

…Der für diese Woche vorgesehene Abriss in der Rigaer Str. 71-73 verzögert sich, weil es neue technische Probleme bei der Beräumung des Baugrundstücks gibt. In dieser Woche beginnt daher der Abriss noch nicht. Erst sollen die Denkmalschutz-Objektreste vom Grundstück verschwinden. – Das sind der 10 m lange Kopfanker (Doppel-T-Träger), ein demontiertes Reklame-Eisengestän-ge von der alten Hofeinfahrt und vor allem die zwischengelagerte Decke mit Malereien.Ein Transportunternehmen ist bereits beauftragt, aber der Abtransport verzögert sich noch wegen der Decke mit Malereien. Da gibt es Schwierigkeiten.

Wenn die abgeholt wird, ist es das Zeichen für den Beginn der Abrissarbeiten.

Der Abriss findet auch bei Frost statt, denn es geht zunächst nur um die Beseitigung und den Abtransport des Bauschutts der oberirdischen Baulichkeiten.

Das 4geschossige gelbe Fabrikgebäude und die rot/gelbe Straßenmauer bleiben stehen. Mit Kellern wird nicht gerechnet, bzw. nur in einem Fall und ansonsten mit Flach-gründungen von ca. 0,80-1,00 m, die beim späteren Aushub keine Probleme bereiten werden.

Die Decke mit Malereien soll nach Leipzig transportiert werden. Die CG Gruppe ist vor kurzem vom Bezirksamt beauftragt worden, die sachgemäße Lagerung der Decke sicherzustellen und will dies in den nächsten Tagen erledigen. Auch die Polizei ist über diesenTransport informiert. Es besteht eine enge operative Verbindung zwischen der Security (ebenfalls aus Leipzig kommend), der CG Gruppe, dem Polizeiabschnitt 51 und dem Bezirksamt. Das Grundstück wird rund um die Uhr von der CG mit Personal im Innern bewacht.Das Management der CG Gruppe geht davon aus, dass das Bauvorhaben nicht mehr aufgehalten werden kann. Die Zustimmung der SPD und der Grünen in der BVV gilt als sicher.

Das Grundstück des Lidl-Discounters auf der anderen Straßenseite wurde ebenfalls der CG Gruppe zum Kauf und zur Bebauung angeboten. Die hat aber abgelehnt. Dort sollen Eigentumswohnungen gebaut werden.

Z.Zt. beginnt im ehemaligen Lidl-Gebäude die Entkernung, d.h. Ausbau der Sonderbaustoffe und Installationen usw., anschließend wird sie abgerissen.In der Rigaer Straße 40 (Lücke) soll ein Hotelneubau erfolgen.

V.i.S.d.P.: Evi Hunderunde, 10247 Berlin

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RIGAER 71-73 + + + Es droht akut -> -> -> A B R I S S WEITERER DENKMALGESCHÜTZTER HÄUSER +++ ANSCHLIESSEND I L L E G A L E BAUGRUBENAUSHEBUNG DER CG GRUPPE + + + Bitte achtet auf Ankündigungen von Aktionen! + + + PRESSEMITTEILUNG DER AKTIONSGRUPPE VOM 08.01.2017

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PRESSEMITTEILUNG DER AKTIONSGRUPPE GEGEN DAS GEPLANTE CARRÉ SAMA-RIGA DER CG GRUPPE IN DER RIGAERSTR.‭ ‬71-73‭ ‬AUS DEM NORDKIEZ FRIEDRICHSHAIN ANLÄSSLICH‭  ‬DES LETZTEN ABGABETERMINS‭ ‬06.01.‭ ‬DER SOGENANNTEN ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG AN DER BAULEITPLANUNG LAUT BAUGESETZBUCH

Freitag,‭ ‬06.01.2017, 11‭ ‬Uhr,‭ ‬Bezirksamt,‭ ‬Yorckstr.‭ ‬4-11:‭ ‬Protest und Übergabe der ausgefüllten Formulare der sogenannten Bürger*innenbeteiligung‭  ‬an der Bauleitplanung in Sachen CG Gruppe‭ ‬/‭ ‬Carré Sama-Riga,‭ ‬Rigaerstr.‭ ‬71-73

STAATLICH SANKTIONIERTE DISKRIMINIERUNG EINES GANZEN KIEZES

Diskriminierung ist u.a.‭ ‬die bewußte oder einkalkulierte Benachteiligung von einzelnen Personen oder ganzer Gruppen in ihren Rechten zu Leben,‭ ‬zu Wohnen,‭ ‬sich zu Bewegen,‭ ‬sich an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes zu beteiligen,‭ ‬der Inkaufnahme von Vertreibungen dieser Gruppen,‭ ‬der Inkaufnahme von Gesundheitsbeeinträchtigungen der dort Verbliebenen.‭ ‬Z.B.‭ ‬Feinstaub-‭ ‬und Temperaturerhöhungen,‭ ‬zu wenig Luftaustausch aufgrund baulicher Verdichtung und damit fortschreitend gesundheitsschädlich,‭ ‬mit sogar vom Stadtplanungsamt sowie Umweltamt/-ministerium belegten negativen städtischen Klimaveränderungen und in ihren Richtlinienvorgaben angemahnt‭! ‬Es ist auch die Protegierung von finanzstarken Personen oder Gruppen,‭ ‬die mit genau der Inkaufnahme oben beschriebener Entwertungen ganzer Bevölkerungsgruppen ihre eigene Geldbörse füllen und in ihrem sämtlichen Agieren in keinster Weise zum Allgemeinwohl beitragen‭!

Heuchlerisch ist es,‭ ‬wenn unter dem Deckmantel demokratischer Beteiligung der Anschein vermittelt wird,‭ ‬daß genau diese finanz-‭ ‬und einkommensschwachen diskriminierten Gruppen‭ ‬-‭ ‬es ist ein ganzer Kiez,‭ ‬es sind wesentliche Teile Berlins und darüber hinaus‭ ‬-‭ ‬in der maßlos kapitalistisch verwertenden Zielsetzung mit der scheinbar so faktischen Maßgabe im derzeit vielzitierten‭ „‬postfaktischen Zeitalter‭“ ‬der gesetzlichen Beteiligung,‭ ‬die Möglichkeiten hätten,‭ ‬mitgestaltend in ihrem Umfeld tätig zu werden,‭ ‬der Herabsetzung ihrer Lebensqualität etwas entgegen setzen,‭ ‬geschweige denn ihre eigene Verdrängung stoppen zu können.‭

Wir‭  ‬Anwohner*innen stehen fassungslos vor dem‭ ?‬Ohnmachts‭?‬-verhalten von Bezirk und Land gegenüber mal wieder einem Großkapitalisten,‭ ‬der erklärtermaßen die politisch nach zig Jahren endlich installierte,‭ ‬wenn auch nicht pro Mieter*innen greifende Mietpreisbremse wieder aushebeln will,‭ ‬der erklärtermaßen den Kiez,‭ ‬ja bestenfalls ganz Berlin und andere Städte strukturell so verändern will,‭ ‬daß er seine Idee von einem‭ „‬vertical village‭“ ‬unterbringt und damit global finanzstarke Einkommensschichten für seine Luxusbauten gewinnt und die im Eigen-Kapital-Ertrags-Traum nicht gewinnbringende Mieter*innenklientel,‭ ‬bewußt unberücksichtigt und somit aktiv herausdrängt aus der schönen neuen Welt.‭

Im vorauseilenden Gehorsam werden staatlicherseits einem‭ ‬-‭ ‬mit,‭ ‬ja was für einer Investition in was eigentlich‭? ‬-‭ ‬dahergelaufenen Investor breit die Wege bereitet und dabei auf seltsamen Wegen der Denkmalschutz ausgehebelt,‭ ‬wie hier mit den Eckertschen Häusern geschehen oder die kostspielige Asbestsanierung übernommen,‭ ‬wie beim weiteren CG-Projekt,‭ ‬dem Steglitzer Kreisel.‭

Was eigentlich ist die Leistung solcher renditegeilen Alleskönner‭?

Stadtraumverdichtung bis zum Erbrechen,‭ ‬Zerstörung gesellschaftlich gewachsener Strukturen und Vertreibung von Menschen,‭ ‬Mietenpolitischer Gau,‭ ‬statt behaupteter Arbeitsplatzschaffung,‭ ‬Arbeitsplatzzerstörung durch,‭ ‬wie in der Baubranche üblich um maximalen Gewinn herauszuschlagen,‭ ‬Einsetzen von Arbeiter*innen zu Dumpinglöhnen,‭ ‬Installieren von Alpträumen einer kalten und inspirationslosen massigen Architektur und das weitere Hervortun einer Klasse von Architekt*innen,‭ ‬die keinerlei Visionen neben der Aussicht auf den Innenraum ihrer Geldbörse haben,‭ ‬Aushebelung der Mietpreisbremse,‭ ‬u.s.f.

Diese kapitalistischen Allesverwerter einer Leistungsgesellschaft arbeiten unglaublich effizient‭ ‬-‭ ‬sind unwahrscheinlich funktional‭ ‬-‭ ‬und in ihrer praktizierten menschenverachtenden diskriminierenden kapitalistischen Verwertungslogik faschistoid‭!

Globalisierungsflüchtlinge,‭ ‬auch im Binnenraum,‭ ‬also Binnenflüchtlinge‭ ‬-‭ ‬staatlich gewollt‭ ‬-‭ ‬sanktioniert‭ ‬-‭ ‬Kapital anbiedernd protegiert.

Die CG Gruppe ist in diesem Sinn ein Akteur der Durchkapitalisierung ganzer Stadtteile zum Nutzen von Globalisierungsgewinnler*innen.‭ ‬Die breite Masse der Stadtteilbewohner*innen werden durch diese Projekte vertrieben.‭

N i c h t‭   ‬m i t‭   ‬u n s‭  !

Wo,‭ ‬wenn nicht in der Rigaer Straße wird im Kampf der Stadt von Unten diesem menschenverachtenden Gebaren Einhalt geboten‭!

Bei der Öffentlichkeitsveranstaltung am‭ ‬14.12.2016‭ ‬zeigten Polizei und Großinvestor/-kapitalist Hand in Hand,‭ ‬was sie von Bürger*innenbeteiligung halten.‭ ‬Auf Seiten des Investors lachte diesmal der erste Vertreter von Christoph Gröner dem Publikum hämisch ins Gesicht und erklärte,‭ ‬daß der Zug eh schon abgefahren ist und diese,‭ ‬ja eben Informations-‭ ‬und nicht Beteiligungsveranstaltung keinerlei Auswirkungen auf die bereits in den Startlöchern stehenden Bagger haben wird.‭ ‬Er sagte in etwa,‭ „‬Ihr könnt so viel schreien,‭ ‬wie ihr wollt‭ ‬-‭ ‬ändern könnt ihr nichts‭“‬.

Während der obligatorische Hubschrauber über dem immer noch Gefahrengebiet Nordkiez kreiste,‭ ‬wurden schon‭ ‬20‭ ‬Minuten nach Beginn der sogenannten Öffentlichkeitsbeteiligung die interessierten Anwohner*innen nicht mehr hereingelassen und sahen sich mit einer absperrenden massiven Polizeikette konfrontiert,‭ ‬die ausgesprochen einladend auf demokratische Prozesse wirkt.‭ ‬…‭ ‬Wie sähe die Größenordnung dieses Polizeieinsatzes aus,‭ ‬übertragen auf eine z.B.‭ ‬Fußballveranstaltung mit Hooligans und Nazis‭?‬…

Akkreditierten Journalist*innen wurde der Einlaß verwehrt,‭ ‬an der Kundgebung beteiligte Menschen bei Bagatellausrufen von ramboesk trainierten und eingekleideten staatlichen Vertreter*innen eingekesselt,‭ ‬festgenommen und allerorts Personalien festgehalten.‭

Auch im Gebäude mußten sich die interessierten Anwohner*innen durch ein großes Aufgebot von Polizei drängen,‭ ‬welche die hinter einer Glasvorrichtung stattfindende Veranstaltung mit uns Teilnehmer*innen von Anfang bis Ende filmisch festhielt‭!!  ‬Wofür eigentlich,‭ ‬wenn nicht für staatlich gewollte Repression,‭ ‬die in diesem Kiez seit nun über einem Jahr massiv allzeit gegenwärtig ist‭!

Eine Teilnehmer*in,‭ ‬die zwischenzeitlich die Toilette aufsuchte und zuvor neben zahlreichen anderen durch einfache lautstarke intensive Unwillensbekundung gegenüber der CG Gruppe auffiel,‭ ‬wurde von der Polizei‭ !! ‬die Rückkehr in die Veranstaltung verwehrt.‭ ‬Sie wurde von zwei Beamt*innen aus dem Haus und vom Gelände weggeführt,‭ ‬mußte eine Personalienfesthaltung über sich ergehen lassen und wurde beim Verlassen am Bauzaun auch noch in unmittelbarer Anwesenheit der staatlichen Exekutive mit einem‭ „‬Abschieds-Tritt‭“ ‬seitens der von der CG Gruppe eingesetzten Security traktiert.

Das sind polizeistaatliche gesellschaftsdiskriminierende und rein Eigentümer*innen-/‭ ‬Investor*innenschützende Maßnahmen,‭ ‬wie unlängst in der Rigaerstr.‭ ‬94,‭ ‬die niemand dulden kann und darf und aufs schärfste von uns verurteilt werden‭!

Das war und ist keine Öffentlichkeitsbeteiligung nach rechtlich-‭ ‬und gesetzlichen Vorgaben und schon gar nicht nach gesellschaftlich inklusiven Wert-Vorstellungen‭!

Auch ein Auslegen von Bauplänen fernab des eigentlichen Geschehens in der Yorckstraße,‭ ‬statt Vorort z.B.‭ ‬in den Räumlichkeiten des nahen BA in der Frankfurter Allee oder am besten gleich auf dem Baugelände‭ ‬-‭ ‬unkommentiert,‭ ‬unbegleitet von Fachpersonal,‭ ‬mit Bauplänen,‭ ‬die einem Laien nicht aufschlußreich sind‭ ‬-‭ ‬verfehlen das Ziel von Beteiligung der ortsansässigen Bevölkerung in einer Borniertheit und elitären Arroganz ohnegleichen‭!

S o‭   ‬N i c h t‭   ‬-‭   ‬N i c h t‭   ‬M i t‭   ‬U n s‭  !

Uns platzt schon lange der Kragen und das wird mit jedem Tag spürbarer,‭ ‬hörbarer,‭ ‬tragbarer‭!

S t a d t‭   ‬v o n‭   ‬U n t e n‭  ! ‬                          K i e z p o w e r‭   ‬v o n‭   ‬U n t e n‭  !
……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Link

Infos und Auftritt der Aktionsgruppe aus dem Nordkiez Friedrichshain auf‭

https://nordkiezlebt.noblogs.org/rigaer-71-73-cg/

https://nordkiezlebt.noblogs.org/post/category/plaene-der-cg-gruppe

‭………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………‬.

V.i.S.d.P.:‭ ‬Evi Hunderunde,‭ ‬10247‭ ‬Berlin

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Wenn die CG Gruppe in ihren Broschüren für die zahlungskräftige Kundschaft propagiert, es gehe nicht nur um Grundstücke, sondern um die Veränderung ganzer Stadtteile, sollten wir das als Kampfansage verstehen !

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Wohnungen nur für Menschen nicht für Profite!
CG – Nobelprojekte verhindern!

„Vom jungen Bauunternehmer zum kapitalmarktfähigen Projektentwickler” und “er hat große Pläne für Berlin“. So beschrieb der Tagesspiegel Anfang April die Karriere des Bauunternehmers Christoph Gröner, dessen CG Gruppe seine Initialen trägt. „Immobilien sind für uns eine Weltanschaung“, lautet die Unternehmensideologie.

In welche Richtung diese Entwicklung geht, wird in dem firmeneigenen CG-Magazin deutlich benannt. Die Hochglanzbroschüre vertritt eine Unternehmerideologie mit esoterischem Einschlag. Da wird eine vierte Dimension der Immobilie beschrieben, die „spürbar wird, indem sie Mehrwerte für Immobilien schafft, die heutige Bedürfnisse erfüllen, aber darüber hinaus schon morgen Nutzen schaffen“. Doch wenn es um die Zielgruppe geht, die mit den von der CG Gruppe gebauten Häusern wohnen sollen, wird weniger kryptisch formuliert. „Wer in Tokio arbeitet und in zwei Wochen einen neuen Job in Berlin antreten soll, hat gar keine Zeit, sich vorher Wohnungen anzuschauen. Die Vermarktungs- und Vermietungsprozesse müssen also so gestaltet sein, dass alle Schritte von der Suche bis zum Einzug komplett abgewickelt werden können“, erklärt Oliver Wolf aus dem CG-Group-Management. Die in dem Unternehmen für die Projektentwicklung zuständige Heike Lentfer präzisiert: „Unser Vertical-Village-Konzept richtet sich an leistungsorientierte Menschen. Also an Freiberufler, Manager, oder Fachkräfte, die nur für einen begrenzten Zeitraum in einer Stadt arbeiten.“ Die Zielgruppe der CG Gruppe ist also vor allem jene junge, flexible Schicht  von Managern aus Wirtschaft, Politik und Kunst, die in Berlin von Wirtschaft und Politik umworben wird.

CG Gruppe ist in mehreren Berliner Stadtteilen aktiv

So ist nicht verwunderlich, dass die CG Gruppe in Berlin gleich mehrere lukrative Bauprojekte am Laufen hat. Am Halleschen Ufer 40-60 soll auf dem Areal der ehemaligen Postbank das XBerg Quartier entstehen, das als „durchmischtes Quartier für Arbeit, Wohnen und Freizeit“ beworben wird. In der Frauenhoferstraße 29 in Berlin-Charlottenburg will die CG Gruppe die „Residenz am Ernst-Reuter Platz“ entwickeln und auch den ehemaligen Steglitzer Kreisel in der Schloßstraße 70-80 will die CG Gruppe „in einen lichtdurchfluteten City Tower mit hochwertigen Eigentumswohnungen“ verwandeln. Im Juli hatte die CG Gruppe die Immobilie für 20 Millionen Euro aufgekauft. Allerdings hatte das Land vorher für die Asbestsanierung 18 Millionen Euro ausgegeben. Sozial- oder Familienwohnungen böten sich an dem Standort aber eher nicht an, sagte Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen. Das gilt für alle Projekte der CG Gruppe. In ihren Werbevideos  sind einkommensschwache Menschen nicht zu sehen. Es ist die Welt der Erfolgsmenschen, bei denen sich alles um Flexibilität, Investitionen und Rendite dreht. Im firmeneigenen CG-Magazin wird selbst die völlig zahnlose Mietpreisbremse als »ein ebenso überflüssiges wie rechtlich bedenkliches Instrument staatlicher Regulierung« bezeichnet, die „eine unverhältnismäßige und damit unzumutbare Belastung für diese Eigentümergruppen“ darstellt. Wenn die CG Gruppe in ihren Broschüren für die zahlungskräftige Kundschaft propagiert, es gehe nicht nur um Grundstücke, sondern um die Veränderung ganzer Stadtteile, sollten wir das als  Kampfansage verstehen.

Belegt wird diese Strategie mit veranschlagten Preisen für die geplanten Wohnsegmente von 11-13 € pro m², die Christoph Gröner in einem Interview mit dem Tagesspiegel, als durchaus verträglich bezeichnet hatte. Nachdem die Kritik an dem Projekt lauter wurde, veranschlagte die CG Gruppe einen qm-Preis von 8 € m². Dieser bezog sich aber nur auf das Gebäude der bisherigen und wohl weiterhin bestehenden Mieter der BUF, Bildungseinrichtung für berufliche Umschulung und Fortbildung, eine Einrichtung, die wohl als einzige im umarmenden und vereinnahmenden, vorgeblich kultur- und kiezfreundlichen Kontext der CG-Strategie, als Altmieter übernommen werden.

Wir wissen, dass auch in anderen Stadtteilen Mieter_innen mit den Vorhaben und Strategien von CG Gruppe konfrontiert sind. Wir schlagen vor, den Widerstand gegen die Projekte der CG Gruppe mit den anderen Stadtteilen weiter auszubauen und uns noch mehr zu vernetzen. Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit allen, die dafür kämpfen wollen, dass Wohnraum wieder bezahlbar wird, mit dem Ziel, einen solchen Akteur der Verdrängung einkommensschwacher Mieter_innen in den Fokus unseres Widerstands zu rücken.

Diese Firma steht für das moderne Gesicht der kapitalistischen Verwertung, was sich auch in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, ihren Zielgruppen und ihren Geschäftsstrategien ausdrückt. Da die CG Gruppe aktuell in mehreren Berliner Stadtteilen ihre Luxusprojekte plant, sehen wir hier die Möglichkeiten den Widerstand dagegen auszuweiten. Die CG Gruppe ist aktuell ein wichtiger Akteur bei der Verdrängung einkommensschwacher Teile der Bevölkerung aus sogenannten angesagten Stadtteilen. Dabei ist die Firma nur ein Player in einem Spiel, das Kapitalismus heißt.

Wenn Bürger_innenbeteiligung zur Farce wird – CGs Carré Sama-Riga im Kiez nicht akzeptiert!

Widerstand ist im Weltbild der CG Gruppe nicht vorgesehen. Doch das hat sich in den letzten Monaten in Leipzig und Berlin geändert. Gegen das von der CG Gruppe in der Rigaer Straße 71-73 geplante Carré Sama-Riga protestieren Anwohner_innen seit Wochen und Monaten unter der Parole „Wer hier kauft, kauft Ärger“. Auf der Firmenhomepage wird das Projekt in englischer Sprache für die kaufkräftige Kundschaft als „another luxury project“ beworben. In einer an die Nachbarschaft adressierten Broschüre der CG Gruppe heißt es dagegen: „CG Gruppe Bürgerlich Sozial – nicht nobel. FÜR DEN KIEZ MIT DEM KIEZ“. Doch viele Nachbar_innen habe die Greenwashing-Strategie durchschaut und haben in den letzten Monaten mit Demonstrationen, Parolen, Plakaten, Filmen und Kundgebungen deutlich gemacht, dass das Projekt im Kiez keine Akzeptanz hat. Schließlich haben die Bewohner_innen mit dem konkreten Treiben der CG Gruppe und ihres Chefs, Christoph Gröner, so ihre Erfahrungen gemacht.

20160702-rigaer-abrissSo ließ die CG Gruppe Ende Juni 2016 die beiden ältesten Häuser der Rigaer Straße, die 1875 auf freiem Feld errichtet wurden, jene im Bereich der Straßenfront der Rigaer Str. 71-73 abreißen, obwohl sie auf der Liste denkmalgeschützter Häuser standen. Dafür hat die CG Gruppe die Genehmigung der Denkmalschutzbehörden des Bezirks bekommen. „Die fraglichen Gebäude sind von den Denkmalschutzbehörden wegen ihrer besonderen Bauweise mit Teilen aus Spannbeton tatsächlich unter Schutz gestellt worden – “aber nicht so, dass sie nicht abgerissen werden dürfen“, erklärte der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg mit Grünem Parteibuch Hans Panhoff. Er machte damit deutlich, dass Denkmalschutz zur Farce wird, wenn Investor_innen ihre Projekte durchsetzen wollen. Heftige Kritik daran kam unter anderem vom Geschichtsverein Friedrichshain. Auch die Bürger_innenbeteiligung, welche Investor_innen und Politik immer anführen, war eine Farce. Da kaum jemand bekannt war, wo die Unterlagen dafür auslagen, gab es auch nahezu keine Reaktionen und Kritik. Dafür haben in den letzten Wochen auf der Straße rund um die Baustelle hunderte Nachbar_innen deutlich gemacht, dass die Projekte der CG Gruppe hier keine Akzeptanz haben.

Für eine wirkliche Bürger_innenbeteiligung müssen die bisherigen Pläne gestoppt werden!

Noch gibt es für das Carré Sama-Riga keine Baugenehmigung. Wir fordern einen Stopp der bisherigen Planungen und eine Beteiligung der Anwohner_innen an den Plänen für die Nutzung des Geländes.  Bürger_innenbeteiligung ist nicht, wenn ein Investor_innenprojekt in irgendeinen unbekannten Raum ausgelegt ist, sondern erst dann, wenn wir alle, die wir hier im Kiez leben und arbeiten, öffentlich und transparent mitentscheiden, was mit und auf dem Gelände passiert. Wir haben viele Ideen, von Wohnungen für einkommensschwache Menschen und Geflüchtete, über Nachbarschaftsgärten bis hin zu einem selbstorganisiert und -verwalteten Nachbarschaftszentrum. Wir denken, dass es noch viele weitere Vorstellungen über eine Nutzung des Geländes gibt. Dazu müssen alle Pläne für das derzeitige Projekt der CG Gruppe Carré Sama-Riga gestoppt werden!

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SONNTAG 22. JANUAR 17 UHR STADTTEILTREFFEN IM NORDKIEZ FRIEDRICHSHAIN, JUGENDCLUB – LIEBIGSTR. 19

19.01.2017

Fühlt euch alle, denen euch euer Kiez wichtig ist, eingeladen zum Orga-und Vernetzungstreffen gegen Gentrifizierung, weiter drastischen Mieterhöhungen durch Luxusbau, Eigentumswohnungen, Hotelbau und den ganzen Wahnsinn in der Rigaer 71-73 und drumrum, samt der Diskriminierung eines ganzen Kiezes durch Politik und Bauherren.

Bringt  Ideen, Tatkraft, Rückenstärkung, Vernetzungsmöglichkeiten etc. mit, wie wir laufenden Aktionsideen, wie beispielsweise ab HEUTE DAS TÄGLICHE UM 19 UHR STATTFINDENDE KIEZSCHEPPERN VOR ORT RIGAER 71-73, weitere Aktionsformen hinzufügen können.

Seit heute, Donnerstagmorgen, wurden die ersten Bauarbeiter gesichtet, um
Sicherungsmaßnahmen zu treffen, wie den Bauzaun doppelt so stark machen. Desweiteren wird der Abtransport der denkmalgeschützten Decke für Montag vorbereitet, bevor weitere Abrissarbeiten stattfinden werden, auf dem extra für den Bauherrn aufgehobenen Denkmalschutz des Geländes.

! ! ! Die Bezirkspolitik scheint willig, die Baugenehmigung im März mal locker durchzuwinken. Der Eigentümer ist sich seiner Sache sehr sicher ! ! !

KOMMT ALLE!

DIESMAL WEHREN WIR UNS – ES REICHT!
BRINGT EUCH EIN, SEID KREATIV, SEID MASSE!

K I E Z P O W E R   VON UNTEN – G E M E I N S A M SIND WIR STARK !

Bitte gebt das in eure Verteiler oder Flyer in Papierform hier in 2 verschiedenen Formaten, bitte ausdrucken, verbreiten – Danke!

Flyer Einladung Stadtteiltreffen 22.01.2017 -2 odt

Flyer Einladung Stadtteiltreffen 22.01.2017 -2 doc

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