21.06.2018 Redebeitrag Nachbar*in Nordkiez F’hain zu ‚Musik braucht Freiräume‘

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21.06.2018 Redebeitrag Musik braucht Freiräume

21.06.2018 Redebeitrag Nachbarin Nordkiez F’hain zu ‚Musik braucht Freiräume‘ in der Rummelsburger Bucht, die bald dem Bagger zum Opfer fallen soll.

Ich spreche als Mitglied der Aktionsgruppe Rigaer 71-73, die sich gegen jede Art der Gentrifizierung wendet, insbesondere gegen die Luxusbauten des Carré Sama Riga in der Rigaer Straße 71-73 von der CG Gruppe, die stadtweit großflächig Bauland oder marode Gebäude wie das Postscheckamt in Kreuzberg oder Steglitzer Kreisel kauft und mit höchstmöglicher Rendite verkloppt und somit zu den Spekulanten dieser Stadt gehört, die es zu verjagen oder zu enteignen gilt. Aktuell setzen wir uns für, von dem Immobilienmogul Padovicz, betroffene Menschen ein, die perfiden und krassen Formen der Gentrifizierung ausgesetzt sind. Ob diesbezüglich in der Hauptstraße oder Liebig 34 – Wir werden diesen geld- und machtgierigen kapitalistischen Totalversagern, diesen kriminellen Handlangern des Finanzkapitals und Dieben unserer Freiräume den Garaus mache!

Ich spreche aber auch als Nachbarin aus der Kiezversammlung im Gefahrengebiet Nordkiez, als solidarischer Mensch gegen Polizeigewalt, Repression und Isolationshaft ganzer Kiezstrukturen und permanente Ingewahrsamnahme des Hausprojektes Rigaer 94 und seines unmittelbarem Umfeld. Somit sehe mich auch als Aufständige gegen die Diktatur des Wirtschafts- und Finanzkapitalismus, welches u.a. diese genannten gewaltvollen Formen der Unterdrückung produziert.

Demokratische Strukuturen werden weiter unterwandert von Angsthasen, die sich den Herausforderungen eines selbstautonomisierten Lebens nicht stellen wollen und schreien nach Kontrolle und Sicherheit. Die gibts nur im Grab. Vielleicht auch ein Trost für AFD, Pegida, Naziangsthasen und Uniformträger*innen.

Warum nicht den Mut aufbringen für eine neue andere Gesellschaft?

Eine Gesellschaft, die sich in Kleinteilen selbstorganisiert, verwaltet und in sich so solidarisch ist, daß es keine Grenzen, geschweige denn Bullen und Seehofers und some zeux braucht.

Sich im menschlich überschaubaren Rahmen verantwortlich fühlen für sich selbst, um gesund genug zu sein, seine Nachbar*innen zu unterstützen und ohne Gängelungen irgendwelcher Obrigkeiten ein in Selbstorganisation selbstbestimmtes freies Leben zu führen, ist k e i n e Utopie, sondern unter Repressionsversuchen gelebte Realität. Es ist einzig eine Frage der Entscheidung und des Willens, diese Idee weiter umzusetzen.

Wir brauchen keinen Konsum, wir brauchen keinen Kapitalismus, der die ganze Welt jeden Tag mehr auffrist im Verbrauch jeder Resssourcen und wir brauchen v.a. keine Mitmenschen, die meinen gleicher zu sein als alle anderen und mit der Anhäufung von Kapital, daß sich, ab einer bestimmten für einkommensschwache Menschen unerreichbaren Größe, von selbst vermehrt, sich eine Machtfülle zuteil werden zu lassen, die uns alle in den Abgrund reißt und sowieso jeden Tag mit der Durchsetzung von zum Beispiel Luxusbauten von der Elite für die Elite belästigt und die weltweit gated communities schafft, die so geschlossen und abgehoben für uns sind, daß sie bald nicht mehr angreifbar sind, wenn wir nicht intervenieren.

Die Zeit ist gekommen, daß wir aufstehen und nicht nur Stoppsignale aussenden, sondern mit der unendlich allen Menschen zur Verfügung stehenden Kreativität diesem Kapitalismus und insbesondere dem Finanzkapital vorzeitig das Ende zu bereiten.

Und wer immer noch in dem Wahn lebt, das ist doch das System, daß uns den Wohlstand bringt, soll sich doch mal die Mühe machen und alle unsere Lebensfelder durchleuchten: ob die Meere kaputt gehen, die Insekten sterben, wir Plastikmoleküle fressen und unser Denkfähigkeit damit ersetzen, usw..

Bezeichnenderweise wurde in Großbritannien bereits ein Ministerium gegen Vereinsamung von v.a. älteren Menschen eingesetzt, um diesen wenig konsumierenden und in der Kapitallogik in Konsequenz als geringwertig erachteten Menschen noch den Anschein zu geben, man kümmere sich um sie. Dabei ist die dem Kapitalismus geschuldete Vereinzelung und damit oft Vereinsamung gewollt, weil durch Konsum infantilisierten Menschen widerständiges Denken und Handeln abwegig ist. Was ist das für eine Welt. Wer bitte will das alles?

Die Hausprojekte, die Idee des solidarischen Miteinanders der gewachsenen Kieze, des nachbarschaftlichen Austauschs kann nur von linken Ideen getragen werden, die sich klar distanzieren von Nation und Grenzen, Geldvermehrung und Bereicherung für ein aufgeblähtes Ego zur persönlichen Erfüllung auf Kosten von genau wem?

Die Menschen, die sich gegen diesen kapitalistischen Anmaßungswahn Tag für Tag zur Wehr setzen, werden von diesem Polizeistaat mit Schikanen und Repression überzogen und gezielt mit Maßnahmen übersäht, die uns in die Knie zwingen wollen. Interessant ist zu erwähnen, daß bei diesem ganzen Hass, der uns entgegenströmt von Polizei und Innenministerien, aus politischem Machtinstinkt komplett vernachlässigt wurde, daß es fanatische Irrsinnige gibt, wie diesen Attentäter Amri, der innerstrukturell scheints wegen der Rigaer 94 aus dem Fokus der polizeilichen Überwachung fiel. Wieviel Angst müßt ihr vor uns haben, daß ihr eigentliche kriminalpolizeiliche Ermittlungen aufgebt, um Personal zusammen zu ziehen, daß sich zum Büttel macht von rein politisch ausgerichteten polizeilichen Repressionsaufgaben? Das sind Maßnahmen, die zu den ureigensten Aufgaben einer Diktatur gehören. Kurz geglaubt, daß die 45 oder 89 überwunden wurden, scheint die teutsche Mentalität und nicht nur die, es scheint weltweit ein Phänomen zu sein, sich unterordnen zu wollen, dem Kapital, dem Mammon, der Gier zu dienen, aus jeder Scheiße Gold machen zu wollen, auf Kosten von allem was einen anderen Wert hat, als den des Geldes und damit, zu Ende gedacht, uns selbst vernichten wird.

Wer wagt es, uns diesen anderen Wert, diesen inneren und äußeren Reichtum von Welten ohne Geldvermehrungswahn zu nehmen? Wir werden uns das nicht gefallen lassen, wir werden weiter aufstehen, wir setzen uns für unsere Gefangenen und von Repression betroffenen Mitstreiter*innen ein und sind solidarisch mit allen bedrohten selbstorganisierten Projekten, insbesondere der Rigaer 94 und der akut bedrohten Liebig 34.

Wir sind Freiraum und wir nehmen uns diesen!

One struggle – one fight!

Kiezpower von unten

nordkiezlebt.noblogs.org I Kontakt auch über nordkiezlebt@riseup.net

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HEUTE MONTAG 23.04. Kiezküfa 20h Kadterschmiede: Soli für unsere Gefangenen. Gegen Repression + Verdrängung

Die Aktionsgruppe Rigaer 71-73 kocht Montag wieder in der Kadterschmiede, auch als Dauerkonstante, seitdem der Nordkiez zum Gefahrengebiet erklärt wurde!

Was ist los?

Wie gehts weiter?
 
Fühlt euch zum lockeren Austausch, Info abholen, Mitmachen eingeladen.
 
Solidarische Grüße
Aktionsgruppe Rigaer 71-73

 

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Sonnabend 07.04. Cornern & Flyern im Nordkiez, ab 16 Uhr Treffpunkt Samariterkirche

FREIRÄUME FÜR UNS !

Flyern als Mobi für die Mietendemo am 14.04.2018
Cornern gegen Verdrängung, Entsolidarisierung, Repression – insbesondere gegen die Rigaer 94

Wir wollen dem Diktat des Finanzkapitals, welches all unsere Lebensräume durchdringt und zur existentiellen Bedrohung vieler wird, ein deutliches STOP Signal entgegensetzen. Repressionen und Zwangsräumungen sind unerträglicher Alltag geworden. Nicht mehr allein den Schwachen wird das Mitgestalten gemeinsamer Lebensräume verunmöglicht und das Leben schwer gemacht. Eine weitere gesellschaftliche Durchkapitalisierung auf Kosten derer, die sich schlecht oder gar nicht wehren können, insbesondere weltweit der Globalisierungsverlierer*innen, wird uns, klimatisch gedacht, nicht nur immer mehr den Sauerstoff zum Atmen nehmen, sondern auch das Atmen in Freiräumen, was Lebendigkeit und Selbstbestimmung bedeutet.
Der Kampf um Wohnraum war schon immer eine Kampfansage an die bestehenden
Verhältnisse.

-> Keine Rendite mit der Miete – Kampf dem Kapitalismus!

KIEZPOWER VON UNTEN!

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AKTIONEN – GEMEINSAM GEGEN VERDRÄNGUNG UND MIETENWAHNSINN

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04.04.2018 Aktionsbericht + mehr zur Straßenblockierung der AG Rigaer 71-73 am X-Berg-Tower / Mietenaktionswoche

Straßenblockierung Mehringdamm/ Ecke Wilhelmstraße in Kreuzberg, bezugs- und ortsnah zu den von der CG Gruppe geplanten X-Berg-Tower samt geplanten Stadtquartier mit dem schauerlichen Namen Hymat

11.04.2018 Akionsbericht + mehr der AG Rigaer 71-73 / Blockierung Oberbaumbrücke / Mietenaktionswoche

Die Brutalität des kapitalistischen Systems schlägt voll zu – Rücksichtslose Autofahrer*innen fahren Vollstoff in und durch unsere Straßenblockade zur M i e t e n a k t i o n s w o c h e und zerstören absichtsvoll die Transparente der Aktivist*innen. Zum Glück gab es keine Verletzte!

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14.04.2018 Aktionswoche Mietendemo / Einladung der AG Rigaer 71-73

MIETENAKTIONSWOCHE VOM MITTWOCH 04. APRIL BIS ZUR GROSSEN

MIETENDEMO AM SONNABEND 14. APRIL 2018

 

14.04.2018 Redebeitrag Mietendemo der AG Rigaer 71-73 / Frei-t-raeume – Block

Start: Potsdamer Platz, 14 Uhr
Route über: Leipziger Straße, Mauerstraße, Friedrichstraße, Hedemannstraße, Wilhelmstraße, Mehringdamm, Obentrautstraße, Großbeerenstraße, Yorckstraße, Goebenstraße
Ende/Schlussveranstaltung: Goebenstraße Ecke Potsdamer Straße

http://mietenwahnsinn.info/widersetzen-demo/

DIE AKTIONSGRUPPE RIGAER 71-73 RUFT ZUR TEILNAHME AUF

FREITRAEUME.BLACKBLOGS.ORG/

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Freitag 08.12. ab 20.30 Uhr FEIERN GEGEN INVESTORENTRÄUME

F E I E R N  G E G E N  I N V E S T O R E N T R Ä U M E –

– A B R I S S P A R T Y   CG

 

Soliveranstaltung der Aktionsgruppe Rigaer 71-73

Wir Wollen Widerstand !
Gegen Gentrifizierung + kapitalistischen Größenwahn + Repression !
Wir Wollen auch Feiern !

WO?

20.30 Uhr – Villa Kuriosum / Scheffelstraße 21

http://villakuriosum.net/index.php/contact


WAS + WANN ?

tombola IN DEN ERSTEN BEIDEN bAND-uMBAUPAUSEN

Ab 21.30 Konzert mit
Kopfstand Export (musikalische Lesebühne)
wladalamm (Hip Hop AUS SYRIEN)
Der schreckliche Besuch (Magic Punkband)
Georg Kostron (Dada-Punk)
anschließend die DJ*anes
DJs La Kritzia ( Female Hiphop und Reggaeton )
DJ-Kollektiv M. (Punkrock)

 

Feiert mit uns unseren 1-Jährigen AG-Widerstand!

2 Jahre Gefahrengebiet, Vernetzung der solidarischen rebellischen Nachbarschaft beim Verteidigen der in Folge belagerten Kadterschmiede/Rigaer94, samt erfolglosem Räumungsversuch. Mit der zeitgleichen Einberufung einer Kiezversammllung im Januar 2016, fanden die selbstorganisierten Strukturen einen Widerhall in der Nachbarschaft, der mit der Konzentration auf den Kampf gegen Verdrängung, Polizeigewalt, Aufwertungswahn u.v.a. den aktuellen Luxusbaustellen der CG Gruppe + gegenüber KW Development mit der Aktionsgruppe Rigaer 71-73 eine aktive kämpferische Handlungsoption gefunden hat.

Fühlt euch eingeladen mitzufeiern, mitzumachen, mitaufzustehen bei tollen Bands, großartigen DJ*anes, leckeren Cocktails und einer Tombola mit einzigartigen Preisen.

Kiezpower von unten

Eintritt: 4-7 €

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SCHEPPERN GEGEN VERDRÄNGUNG

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DIE AKTIONSKONSTANTE ‚SCHEPPERN GEGEN VERDRÄNGUNG – DURCH U.A. CG GRUPPE UND KW DEVELOPMENT‚ IN DER RIGAER STRASSE 71-73, FINDET SPONTAN UND INSBESONDERE STATT:

  • F R E I T A G S  19.30 UHR 
  • derzeit  z w i s c h e n  den BAUSTELLEN

BRINGT TÖPFE, PFANNEN, LÖFFEL, SCHLÜSSEL, WAS IHR GRAD HABT, MIT!

DAUER – 10 MINUTEN !

 

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Samstag 02.12.2017 Kundgebung um 15:00 vor dem Bezirksamt Frankfurter Allee 35/37

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Schöner leben im Samariter Kiez ohne CG und Politik

Gestalten Sie Ihr Viertel mit!“ werden wir auf einem Flyer der vom Bezirk eingesetzten Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin (SPI) aufgefordert, dass bis zum 2. Dezember in der Rathauspassage Frankfurter Allee „tolle Ideen und Vorschläge“ sammeln soll. Wir sind aktive Nachbar*innen und lehnen es ab, uns beforschen und sozialpädagogisch begutachten zu lassen. Dem Motto des SPI „Miteinander leben im Samariterkiez“ stellen wir entgegen, dass wir mit der CG Gruppe, KW Development und Politiker*innen, die ihr und anderen Investor*innen den roten Teppich auslegen, nicht gemeinsam leben können. Seit Monaten haben wir mit unterschiedlichen Aktionen, von Einwendungen gegen die luxuriösen Bauprojekte, Kiezspaziergängen und vielem mehr deutlich gemacht, dass die CG Gruppe, KW Development und ihre Projekte im Kiez keine Akzeptanz haben.

W e r  h i e r  k a u f t, k a u f t  Ä r g e r‘, die Parole vom Beginn unseres Protests gilt für uns noch immer. Die CG Gruppe hat den selbsterklärten Anspruch, ganze Stadtteile zu verändern. Genau das sehen wir hier in der Rigaer Straße seit Monaten. Das begann mit dem Abriss der denkmalgeschützten Häuser auf dem Areal der Rigaer Straße 71-73 im letzten Sommer, setzte sich fort mit Informationsveranstaltungen unter Polizei-Hubschrauber-Einsatz, an der zahlreichen Nachbar*innen der Zugang verwehrt wurde und zeigte sich mit der Vollsperrung der Rigaer Straße, um die Bauarbeiten zu schützen. Die Mieten im Kiez sind seit 2009 um 62%, berlinweit wenigstens um 15% gestiegen. Mieter*innen mit niedrigem Einkommen und Gewerbetreibende bekommen die Folgen der Aufwertung existentiell zu spüren! Für sie ist es nur Hohn, wenn sie nun vom SPI aufgefordert werden, „ihren Traditionskiez neu zu definieren“-. Das heißt für uns, der Kiez soll für eine kaufkräftige Schicht attraktiv gemacht werden und ist die Fortsetzung einer Politik im Interesse von CG, KW Development und Co.

Wir wollen mit unserer Kundgebung deutlich machen: Der Kiez bleibt rebellisch, bunt und widerständig!

CG & Co: Wer hier kauft, kauft Ärger!

Kiezpower von unten

Medien zum Thema:

11.09.2017 http://rigaer94.squat.net/

30.11.2017 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1071793.verhaertete-fronten.html

02.12.2017 http://www.stiftung-spi.de/projekte/samariterkiez/

28.11.2017 http://www.focus.de/politik/deutschland/rigaer-strasse-neues-projekt-soll-frieden-in-linksautonomen-hochburg-bringen-und-droht-sofort-zu-scheitern_id_7904598.html

27.11.2017 https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5466436&s=samariterkiez/

26.11.2017 http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-friedrichshain-rigaer-stras

24.11.2017 https://www.berliner-zeitung.de/berlin/samariter-kiez-anwohner-sind-genervt-von-investoren–polizisten-und-autonomen-28944238

16.11.2017 http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/politik/reden-ueber-den-samariterkiez-d13731

12.10.2017 https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5452539&s=samariterkiez/

12.10.2017 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1066609.bis-nichts-mehr-uebrig-blieb.html?sstr=samariterkiez

 

02.12.2017

AUFNAHME VON DER KUNDGEBUNG VOR DEM RATHAUS

 

 

 

 

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21.10.2017 Stellungnahme / Redebeitrag Aktionsgruppe Rigaer 71-73 zur Kiezsituation anläßlich der Kundgebung

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21.10.2017 AG Rigaer 71 73 Stellungnahme.Redebeitrag 1 zur Kundgbg

21.10.2017 Aktionsgruppe Rigaer 71-73 Stellungnahme / Redebeitrag

Kundgebung + Konzert gegen Verdrängung und Polizeigewalt Rigaer Ecke Samariterstraße vor den Luxusbaustellen der CG Gruppe und KW Development

Herzlich Willkommen im Gefahrengebiet Nordkiez zu der Kundgebung gegen Verdrängung und Polizeigewalt hier im Nordkiez, aber auch überall anders, wo die drastischen Veränderungen einer durchkapitalisierten Gesellschaft unsere solidarischen Strukturen bedrohen und unsere bunten gewachsenen Lebens- und Freiräume absichtsvoll beschnitten werden sollen, wo wir aber widerständig genug sind, das niemals zuzulassen!

Widerstand heißt das Zauberwort! Widerstand gegen u.a. diese unglaublichen staatlichen Bevormundungsversuche durch Repression und Polizeigewalt. Gleich zu Beginn möchte ich als Nachbarin und Mitglied der Aktionsgruppe Rigaer 71-73 gegen diese fucking Luxusbauten meiner Wut Ausdruck verleihen über die nun seit 2 Jahren existierende Installation eines Kriminalitätsbelasteten Ortes, KbO, sprich Gefahrengebiet, in unserem Kiez. Seit Jahren wird der Kiez überzogen mit einer Strategie der Aufwertung für renditegeile Investoren – ich verwende hier bewußt nur die männliche Form – mit enormen Begleitschutz von Seiten der Politik, Polizei und Ordnungsamt. Und diese ganze Scheiße auf Kosten von uns Menschen, Anwohner*innen, die hier im Kiez ihre bunten Freiräume leben und ausleben wollen, weswegen das ganze Stadtviertel ja überhaupt zum geradezu weltweit interessanten Anziehungsmagneten geworden ist, in einer globalisierten Welt der Gleichschaltung und Gleichmacherei mit Stahl-Betonwüsten in Städten und Köpfen!

Aber anstatt daß Versuche unternommen werden, die hier lebenden Menschen vor der drohenden Vertreibung zu schützen, wird der Spieß umgedreht und wir, die Bunten, Anderslebende, Einkommensschwache, Geflüchtete, Obdachlose, Andersdenkende, als Bedrohung abgestempelt und mit Schikanen überzogen, wie mit dieser rein Investoren schützenden Straßensperrung, die unser aller Straßenraum einzig der Nutzung der Bauherren der CG Gruppe wie KW Development überläßt und deren privaten Securities Spielräume eröffnet, sogar Gewalt an Menschen zu verüben, die einfach nur versuchen, ihren Straßenraum zu nutzen und, wie letzte Woche geschehen, dabei brutal zu Boden gebracht wurden. Die CG Gruppe hat Kiezstreifen berlinweit installiert, die stadtbekannten Securitybanden das Feld überläßt, unliebsamen Widerständler*innen das Leben schwer zu machen, bis hin zu Übergriffen auf Eigentum und Angriff auf Personen und darüber hinaus staatlicher Seite passiv zugelassen wird, daß hier das passiert, was Christoph Gröner von der CG Gruppe in einem Interview geäußert hat: „ein Unternehmer hilft sich selbst“ und sich damit ganz aktiv Befugnisse der Polizei angeeignet hat.

Flankiert wird diese ganze Scheiße von einer allseits bereiten Bullenpräsenz, die einen schonmal mit 20 Mann gegen 1 Person oder auch anwesende Kleinkinder beim seit Januar täglichen Kiezscheppern umzingelt und die desweiteren gerne, v.a. rund um die Rigaer94, wenn niemand so richtig hinschaut, körperlich und verbal übergriffig wird und die widerständigen Zentren dieses Kiezes zu Orten der Totalüberwachung werden läßt und, mit den Befugnissen des Gefahrengebietes ausgestattet, wichtige Bereiche unseres Kiezes mit polizeistaatlichen Maßnahmen übersäht, die alles, was Demokratie bedeuten könnte, eine Absage erteilt.

Tagtäglich werden, demokratisch gedacht, Grundrechte außer Kraft gesetzt, die auch uns als nachbarschaftliche Aktionsgruppe gegen Gentrifizierung, die aus der Kiezversammlung erwachsen ist, insbesondere das letzte halbe Jahr die politische Arbeit schwer bis teils unmöglich gemacht hat. Zuletzt wurden mehrfach unsere Treffen mit Stift und Papier von Polizei umzingelt, das Preisgeben unserer Personendaten erzwungen unter fragwürdigen rechtlichen Voraussetzungen, mit noch gerichtsanhängigen Verfahren, die in Hamburg zuletzt keinen rechtlichen Bestand hatten und uns mit stundenlangen Kontrollen und Platzverweisen das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit genommen wurde.

Folgerichtig eingeschränkt bis ausgehebelt werden Grundrechte, wie das auf Bewegungsfreiheit, personelle Selbstbestimmung, Recht auf informationelle Selbstbestimmung, auf Redefreiheit in Umzingelungssituationen, auf Gleichheit und Gleichbehandlung – es werden immer nur selektiv Menschen und Gruppen diskriminiert, die augenscheinlich was mit der Rigaer 94 zu tun haben könnten. Weiter werden das Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit beschnitten. Beispielsweise wird der Bäcker am Dorfplatz von den Bullen angehalten Plakate zu entfernen, wie z.B. auch unsere Bewerbung zu dieser Kundgebung. Der Bäcker wird auch desweiteren diskriminiert, weil er durch die massive Polizeipräsenz tägliche Umsatzeinbußen von bis zu 300,- € hinzunehmen hat. Weiter wurden und werden Brief und Postgeheimnis verletzt, wie ich aus erster Hand weiß, geschweige von der allseits präsenten digitalen Überwachung, die sozusagen Alltag geworden ist. Es wurde das Grundrecht auf Unverletztlichkeit der Wohnung mit Füßen getreten, ob zuletzt bei der illegalen Räumung der Rigaer 94 oder bei anderen Menschen in den solidarischen Strukturen, wo sich, auch ohne Durchsuchungsbeschluß, der Zutritt zu Wohnungen verschafft wurde und damit mindestens Artikel 1 Absatz 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ deutlich und auf unglaubliche Art und Weise eben doch angetastet wurde, wie, genauso zu benennen, Übergriffe auf der Polizeiwache, die einen fassungslos machen. Ich werde zu solchen Vorkommnissen nicht schweigen. Ich werde sie zu jeder Zeit und Gelegenheit hinausschreien und in die Öffentlichkeit zerren!

 

Hingegen meinen beispielsweise irgendwelche peinliche medialen Vertreter, die, wie der von der BZ, der die halbe letzte Nacht vor der Rigaer 94 herumgelungert hat oder wie heute Andreas Gandzior in der Morgenpost, samt Politnullen wie Tom Schreiber, die Ereignisse der letzten Nacht mit faktenlosen Blähungen in eine allseits der Manipulation ausgesetzten Öffentlichkeit schieben zu können.

Fakt ist, daß wir alle gestern Abend in die Rigaer 94 eingeladen waren, um über die spezifische Polizeigewalt der letzten Wochen und Monate, die massive Repressionslage eines in G e i s e l-Haft befindlichen Kiezes zu reden und über die aus dieser Bedrohungslage resultierenden Spaltungsversuchen unserer nachbarschaftlichen Beziehungen zu diskutieren. Unbemerkt blieb diese, wie alle letzten Veranstaltungen von Seiten des Verfassungs- und polizeilichen Staatsschutzes natürlich nicht, mit einem Ergebnis, daß unsere Diskussionsrunde von Straßenseite mit einer kompletten Einsatzhundertschaft umzingelt und schwer bewacht wurde. Es wird schon einen Grund haben, daß diese Staatsvertreter*innen, die am Tropf der Wirtschaft hängen, so viel Angst vor ihren Bewohner*innen haben, daß sie zu denen, die Widerstand leisten, meinen, solche Übermachten zu schicken. Wir, etwa 40 Diskutant*innen, hatten uns nach der Veranstaltung entschieden, geschlossen vor die Tür zu gehen, mit der Folge, daß überfallmäßig die Hundertschaft sich unglaublich aggressiv auf uns gestürzt hat, um uns alle einer Personenfeststellung zuzuführen, deren Daten diskriminierend verwendet werden und in der jüngeren Vergangenheit von Naziaffinen Bullen auf Naziseiten geleakt wurden, mit unabsehbaren Folgen für Leib und Leben der Bewohner*innen und Sympathisant*innen.

Meine Heiserkeit hat einzig mit meinem gestrigen verbalen Widerstand zu tun, mir die Körperlichkeiten dieser Handlanger vom Leibe zu halten. Und ich werde nicht schweigen, wenn mir Zugriffe dieses sogenannten demokratischen Staates das Leben schwer machen und meine Gesundheit bedrohen. Ich komm gerade erst aus dem Krankenhaus, weil die unbegründeten Aggressionen dieser Staatsvertreter, die sich bis hin zur Drohung von Zwangseinweisung in die Psychiatrie verstiegen haben, mich neulich auf dem Weg zum Rigaer Hoffest mit dem Wegreißen meines Fahrradlenkers ins Krankenhaus befördert haben, wo ich 2 Wochen meiner Lebenszeit unter völlig skandalösen Zuständen eines maroden Gesundheitssystems im Vivantes fast schon um mein Leben fürchten mußte und in Folge, der die Blutvergiftung auslösende Krankenhauskeim, von einem offensichtlich manipulierten hausinternen Computersystem, nicht den Weg in den Arztbrief gefunden hat und wo, by the way, demenzkranke Menschen h u n g e r n müssen, weil auch hier alles dem Diktat der Wirtschaft unterstellt wird, was eine Bankrotterklärung dieser ganzen Gesellschaft bedeutet.

Kapitalismus heißt dieser Totalbankrott, der alleszerstörend, ob Mensch und Seele, ob Umwelt und Natur auf die letzten Winkel unserer Freiräume zugreift. Wir werden nichts unversucht lassen, dieses System anzugreifen und aus den Köpfen und Herzen der Menschen zu verbannen. Niemand braucht das!

Und zu allen, die hier Wohnen sei gesagt:

Steht endlich auf und wehrt euch! Natürlich macht es Sinn, den Druck von der Straße auszuüben! Natürlich macht es Sinn, bei täglich stattfindenden Zwangsräumungen die Mietervereine aufzusuchen und dort aktiv mitzuarbeiten und diesen Kampf nicht einigen wenigen zu überlassen, deren Kräfte auch nicht alles stemmen können, was hier den Bach runtergeht! Natürlich macht es Sinn, jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde aufzustehen, sich zu Positionieren, gegen Rechts, gegen kapitalistische Einschränkungen unserer Lebens- und Atemräume, Haltung zu zeigen, Dinge zu reflektieren, sich dafür auch Zeit zu nehmen, sich diese nicht vom Konsumrausch nehmen lassen und v.a. eben aufzustehen und denen, die seitens Kapital und anderer Machtstrukturen meinen über unser Leben zu bestimmen, die Rote Karte zu zeigen und notfalls auch deutlich zu machen, wo denn der Hammer hängt!

  • Wir fordern einen sofortigen Baustopp auf den Baustellen der CG Gruppe und KW Development
  • Wir fordern eine sofortige Aufhebung der Rigaer Straßensperre, die zu massiven Beeinträchtigungen, der hier lebenden Menschen führt
  • Wir fordern keine weitere Verdrängung von Menschen mit sozial- und einkommensschwachem Hintergrund, Geflüchtete, Obdachlose, Andersdenkende
  • Wir fordern den Rauswurf der CG Gruppe, KW Development und anderer renditegeilen Totalversager aus der Stadt
  • Wir fordern keine weiteren städtebaulichen Verdichtungen mit katastrophalen Umwelt- und Gesundheitsfolgen für uns alle, keinen Weiterbau der A100
  • Wir fordern die Schaffung von seit zig Jahren dringend benötigten niedrigpreisigen Wohnraum für die Menschen, die h i e r leben
  • Wir fordern eine ergebnisoffene Freiraumgestaltung dieser letzten Freiflächen und des ganzen Kiezes durch uns a l l e Kiezbewohner*innen

Wir sind der Kiez und wir gestalten ihn. Wir lassen uns nicht spalten und scheißen darauf, daß bei Umarmungsversuchen von Politik und Wirtschaft mit versagenden hierarchischen Runden Tischen und Pseudo – Dialogversuchen, gerichtet an ausgesuchte institutionelle Minderheiten hier im Kiez und nicht an alle Nachbar*innen und Anwohner*innen, wir alle mal wieder nicht gefragt sind in dieser Klüngelwirtschaft einer klebrigen Elite.

Wir bleiben kämpferisch und widerständig und sind solidarisch gegenüber allen Freiräumen, Hausprojekten und insbesondere und ausdrücklich gegenüber der Rigaer 94 und werden nicht nachlassen im Kampf für alle von Verdrängung und Ausgrenzung bedrohten Menschen!

one struggle – one fight!

Kiezpower von unten

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Freitag 20. Diskussion, Samstag 21. Kundgebung + Konzert

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https://nordkiezlebt.noblogs.org/files/2017/10/21.10.2017-KundgebungKonzert-Rigaer-Krzg-Samariter.jpg

E I N L A D U N G – bitte gern zum Weiterleiten in eure Verteiler –

wer von euch Eingeladenen noch spontan einen gern gesehenen, besser gehörten Redebeitrag oder Statement oder kleinen Situationsbericht von max. 5 Min. machen möchte, kann sich zu Beginn um 16 Uhr bei der KundgebungsORGA melden!

DIE AKTIONSGRUPPE RIGAER 71-73 LÄDT EIN AM KOMMENDEN SONNABEND, 21.10. ZU KUNDGEBUNG + KONZERT AB 16 UHR VOR DEN LUXUSBAUSTELLEN AUF DIE KREUZUNG RIGAER/ SAMARITERSTRASSE MIT REDEBEITRÄGEN DER VON VERDRÄNGUNG + POLIZEIGEWALT BETROFFENEN MENSCHEN IN DER RIGAERSTRASSE + NORDKIEZ + DARÜBER HINAUS, SOWIE MUSIKBEITRÄGEN VON DEN HIPHOPPER*INNEN ALICE DEE + LENA STÖHRFAKTOR + TAPETE + vorausstl. EINER SYRISCHEN FLÜCHTLINGSBAND.

UM 19 UHR FINDET DAS SEIT JANUAR TÄGLICHE SCHEPPERN STATT- Bitte Töpfe/Scheppermaterial mitbringen!!!

Es gibt viele Aufreger in der Rigaer Strasse und im Nordkiez

– Luxusbauten, die über alle ablehnenden sogenannten Bürger*innenbeteiligungen weitergebaut werden, begleitet von einer macht- und willenlosen Politklasse

– Totalsperre der Rigaer Strasse proaktiv für gentrifizierende Bauunternehmer, die gar nichts für den Kiez tun, ganz im Gegenteil

– Irrsinnig viel hochpreisiger Neubau, Mietenerhöhungen durch Modernisierung oder einfach so, massenweise il(legale) Ferienwohnungen, Zweitwohnungen für hippe Hipsters und mit all dem verbunden die starke Verdrängung von Menschen mit einkommensschwachem Hintergrund, sozial prekären Situationen und Flüchtlingen, sowie Obdachlosen. Das alles unter haltlosen politischen Rahmengebungen, insbesondere auch aufgrund der stark aufwertenden Arbeit eines fragwürdigen Ordnungsamtes unter dem Möchtegern Sozi Hehmke und seinen zuarbeitenden klebrigen Seilschaften

– Enorme Belastung, Bedrohung und Vertreibung der Kleingewerbetreibenden durch die Sperrung der Rigaer Straße, Hochtreibung der Gewerbemieten, auch durch klassische Spekulationen, aber auch Repressionen durch die im Kiez allgegenwärtigen polizeistaatlichen Maßnahmen jeder Art und Stärke

– Polizeigewalt gegen die Menschen im Kiez, auch unsererer Mietenaktionsgruppe, sowie Spaltungsabsichten, um den Kiez in Abgrenzung zu den Hausprojekten, insbesondere der Rigaer 94 zu bringen, die durch massive und von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkte Polizeischikanen zunehmend in Isolation gebracht werden sollen. Rache für G20?!

NICHT MIT UNS!

 

Siehe Informatives auch unter den unten verlinkten Medien bzw. Hinweis auf deren Webseite

PM von Nachbar*innen aus dem Friedrichshainer Nordkiez: Massive Behinderung von Nachbar*innenfest https://de.indymedia.org/node/14214

https://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/baustopp-statt-kungelrunden.html

https://www.jungewelt.de/artikel/317830.polizeischikanen-gegen-mieteraktivisten.html

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1063940.prozessauftakt-zu-kontrollen-in-nordkiez.html

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/09/sperrung-rigaer-strasse-oeffnung-fuer-fussgaenger.html

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1066609.bis-nichts-mehr-uebrig-blieb.html?pk_campaign=SocialMedia

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/irrer-pups-prozess-in-berlin-23-beamte-beschaeftigen-sich-mit-einem-furz-28570356

http://www.xhain.net/pm/2017/vollsperrung-der-rigaer-strasse-erklaerung-des-bezirksstadtrats-andy-hehmke

http://www.xhain.net/pm/2017/rigaer-strasse-zwischen-samariter-und-voigtstrasse-bis-2019-voll-gesperrt

http://www.xhain.net/pm/2017/oeffnung-der-rigaer-strasse-fuer-fussgaenger

https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=8219

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert die Sperrung der Rigaer Straße zwischen Voigtstraße und Samariterstraße mit sofortiger Wirkung aufzuheben

Begründung:

Durch den Abriss des LIDL-Marktes auf dem Grundstück der Rigaer Straße 36-39 ist die Versorgung des Gebietes mit Lebensmittelmärkten stark eingeschränkt. Gerade die Anwohner*innen auf der Seite der Samariterstraße sind durch die Sperrung gezwungen sehr weite Wege zurückzulegen, um die nächstgelegenen Lebensmittelmärkte in der Frankfurter Allee oder Voigtstraße/Ecke Rigaer Straße zu erreichen. Gerade für ältere und gehbehinderte Anwohner*innen ist dies nicht über diesen langen Zeitraum zuzumuten. Der Erreichbarkeit von Geschäften des täglichen Lebens von Anwohner*innen ist dabei weit mehr Priorität einzuräumen als den Interessen eines Großinvestors. Auch die Gewerbetreibenden werden über einen langen Zeitraum weniger Laufkundschaft haben und sind durch diese Sperrung in ihrer Existenz bedroht.

BVV 20.09.2017

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

Überweisung:

Ausschuss für Wirtschaft und Ordnungsamt, Eingaben und Beschwerden

Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien (federführend)

Tja und was passierte dann?… ->Nach Rücksprache mit den Luxusinvestoren wurde der Bauzaun mit Holzlatten verstärkt… -> Jegliche Info aus der Politik läßt auf sich warten… -> stattdessen werden genehme Initiativen und bürgerliche Einrichtungen wie Kitas etc. eingeladen an stadtentwicklungspolitischen Prozessen mitzuarbeiten.

Wir, als Aktionsgruppe nicht!

Wir, als Anwohner*innen, die nicht irgendwo institutionalisert sind, aber bei der sogenannten Bürger*innenbeteiligung engagiert mitgearbeitet haben, nicht!

One struggle!

One fight!

Könnt ihr gerne haben!

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