Redebeitrag „Wir sind Freiraum“ zur Demo Potse & Drugstore bleibt! 15.12.2018 ab 14:03 Uhr Rathaus Schöneberg

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Redebeitrag der Aktionsgruppe Rigaer 71-73 aus dem Nordkiez Fhain gegen Gentrifizierung und eine Stadt der Reichen

What the Fuck ist hier los in Schöneberg?

What the Fuck glauben die nichtssnutzigen Rent24 dieser Stadt samt der allseits versagenden politischen Elite mit Berlin machen zu können?

What the Fuck glauben diese geldgeilen Arschlöcher mit Potse und Drugstore machen zu könnnen?

Wir von der AktionsGruppe Rigaer 71-73 aus dem Friedrichshainer Nordkiez kommen hierher, um mit euch zusammen zu kämpfen, daß diese beiden Jugendzentren nicht dem kapitalistischem Anmaßungswahn zum Fraß vorgeworfen werden.

Wer seid ihr denn, daß ihr meint, die ganze Stadt in einen gleichförmigen geldhörigen Beton-Glas-Hipstarren Einheitsbrei verwandeln zu wollen? Nicht mit uns! Continue reading

Potse & Drugstore müssen bleiben! Aufruf Nachbar*innen Nordkiez Fhain zur Unterstützung der bedrohten Projekte, insbesondere von Potse & Drugstore, zur Kundgebung und Demo am Sonnabend, 15.12.2018 um 14:03 ab Rathaus Schöneberg.

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https://de.indymedia.org/node/27031

VERDRÄNGUNG IST GEWALT – JUGENDZENTREN ZU VERTREIBEN IST ZUKUNFT ZU NEHMEN – DAFÜR GELDHÖRIGE KAPITALISTISCHE PLATTMACHCOMPANIES EINZUQUARTIEREN IST PERVERS

 

Längst haben sich die David Bowies unserer Zeit von Berlin wieder verabschiedet. Die Zeit des revolutionären subkulturellen Aufbruchs ist verglüht. Die stampfenden schwitzenden Leiber zu widerständigen verzerrten Gitarrenklängen, röhrenden kehligem Geschrei der Tanzenden und buntem Anderssein sind bis auf wenige Ausnahmen aus dieser Stadt getilgt. Einige der ganz wenigen Ausnahmen in dieser Stadt bilden u.a. diese Urgesteine der beiden selbstverwalteten Jugendzentren, die sich die machtvolle Elite dieses Dreckssystems nun auf die verschmerzbare Kürzungsliste des sprudelnden Stadtetats gesetzt hat. Es scheint ein Leichtes, den letzten Widerständigen, den bedrohten Projekten gelebter Freiräume, den Garaus zu machen, damit z.B. die bestenfalls eigenen Renditegeschäfte über insuläre Scheinfirmen noch besser wie geschmiert laufen. Und Schmiere ist überall und in allen Formen im System. Man hat es sich gut eingerichtet. Es lebt sich leicht auf dem gezündeten Vulkan. Mit Sonnenbrille und Ohrstöpsel, im schicken Start-Up-Etablissement, brainlos, aber immerhin brainstorm-geübt im Geldvermehrungswahn, muß man nicht Zukunft denken, wenn man sie vermeintlich in Händen hält – die Macht.

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Finger Weg von Potse und Drugstore! Kommt morgen alle zur Demo um 14:03 Uhr vors Rathaus Schöneberg!

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Aufruf von der Aktionsgruppe Rigaer 71-73 gegen Gentrifizierung und eine Stadt der Reichen

Wenn insbesondere jahrzehntelang selbstverwaltete Jugendzentren politischerseits als Störfaktor empfunden und also nicht erhaltenswert erscheinen, könnte man das als Bestätigung des eigenen widerständigen Anspruchs sehen, andererseits wird die Luft dünn für im städtischen Raum nutzbare Flächen als Freiraum für unabhängige Subkultur und unabhängiges Denken im Austausch mit anderen. So wird der Kampf um diese verbliebenen Flächen erzwungen, da mögliche Alternativen teils lachhaft klein sind und sowieso die erstrittenen langjährigen Freiräume durch Leben und subkulturell Gelebtem eben doch als eigener Wert eine nicht zu unterschätzende Grösse bergen.

Nirgendwo sonst zeigen sich in Berlin derzeit die Formen inhaltsloser Wertedebatten mehr als in der Sichtbarwerdung der Aufgabe von Jugendzentren, die das versinnbildlichen, was schützens- und erhaltens-wert ist, was autonom und selbständig bedeutet.

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LIEBIG 34 – Warum wir solidarisch sind:

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https://de.indymedia.org/node/26436

In wenigen Wochen läuft der Vertrag des Hausprojekts Liebigstraße 34 in Friedrichshain aus. Jetzt haben wir uns als Nachbar*innen zu Wort gemeldet, weil wir denken, dass die Frage des Erhalts des Hausprojekts nur erreicht werden kann, wenn die Solidarität über die linken Hausprojekte in Friedrichshain hinausgeht. Wie vor einigen Jahren, als das Hausprojekt Rigaer Str. 94 belagert wurde, sollte auch wieder ein Bündnis von Stadtteilbewohner*innen entstehen, dass neben den linken Projekten auch solidarische Mieter*innen umfasst. Sie verteidigen diese Projekte, weil sie sich gegen einen Kiez der Reichen wehren. Eine selbstbestimmte, widerständige Kultur ist dafür unabdingbar. Die Liebig 34 ist davon ebenso ein Teil wie die Rigaer 94, wie die Rentnerin, die sich gegen Zwangsräumung wehrt. Wir lassen uns nicht spalten.

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Eine Räumung, ein Angriff auf die Liebig 34 ist ein Angriff auf uns alle!

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29.09.2018 Redebeitrag Liebig34 Demo

Eine Räumung, ein Angriff auf die Liebig 34 ist ein Angriff auf uns alle!

Wir Nachbar*innen aus dem Nordkiez Friedrichshain und von der Aktionsgruppe Rigaer 71-73 gegen Verdrängung stellen uns solidarisch hinter dieses besondere Hausprojekt, hinter einem Ort, der für all unsere vielfältigen Kämpfe nicht nur ein wichtiger Treffpunkt im Haus und im Infoladen ist, sondern in dem gelebten Anderssein rundum den Dorfplatz unsere Antwort auf diese faschistoide, im Konsumrausch selbstgefällige Gesellschaft, die in jeder Hinsicht auf Abgründe zusteuert, ohne sie wirklich sehen zu wollen und Antworten zu finden. Continue reading

21.06.2018 Redebeitrag Nachbar*in Nordkiez F’hain zu ‚Musik braucht Freiräume‘

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21.06.2018 Redebeitrag Musik braucht Freiräume

21.06.2018 Redebeitrag Nachbarin Nordkiez F’hain zu ‚Musik braucht Freiräume‘ in der Rummelsburger Bucht, die bald dem Bagger zum Opfer fallen soll.

Ich spreche als Mitglied der Aktionsgruppe Rigaer 71-73, die sich gegen jede Art der Gentrifizierung wendet, insbesondere gegen die Luxusbauten des Carré Sama Riga in der Rigaer Straße 71-73 von der CG Gruppe, die stadtweit großflächig Bauland oder marode Gebäude wie das Postscheckamt in Kreuzberg oder Steglitzer Kreisel kauft und mit höchstmöglicher Rendite verkloppt und somit zu den Spekulanten dieser Stadt gehört, die es zu verjagen oder zu enteignen gilt. Aktuell setzen wir uns für, von dem Immobilienmogul Padovicz, betroffene Menschen ein, die perfiden und krassen Formen der Gentrifizierung ausgesetzt sind. Ob diesbezüglich in der Hauptstraße oder Liebig 34 Continue reading

T E R M I N E Juni+Juli, vorläufig

T E R M I N E
Montag 18.06. um 20.15 Uhr Mieterladen Kreutzigerstr. 23
letztes Vorbereitungstreffen für den Kiezspaziergang zum Schwerpunktthema Padovicz-Häuser, sein Firmengeflecht samt Hausverwaltungen und Hauswartfirmen
Wer noch Redebeiträge zusteuern möchte, sollte diese, falls es nicht gewünscht ist diese selbst vorzutragen, selbige mitbringen oder zusenden. Anhand der betroffenen Orte wird dann die Route zusammengestellt.
Dienstag 19.06. um 20 Uhr Infoladen daneben, Liebigstr. 34
regelmäßiges Treffen der Antigentrifizierungsgruppe Aktionsgruppe Rigaer 71-73
U.a. Themen neben CG Gruppe, sind jetzt aktuell Padovicz und das bedrohte queer-feministische Hausprojekt Liebig 34 und damit auch der Infoladen.
Mi, 20. Juni 2018 12:00 Landgericht: Berufungsprozess gegen Balu
Am 20.06.2018 geht es vor dem Landgericht Berlin in die zweite Runde von Balus Prozess im Rahmen der „Kiezdemo gegen Verdrängung“ vom 9. Juli 2016. In erster Instanz wurde Balu Anfang 2017 vor dem Amtsgericht Tiergarten, u.a. wegen „besonders schweren Landfriedensbruchs“ zu 1 Jahr und 7 Monaten auf Bewährung, sowie 100 Sozialstunden verurteilt. Gegen dieses Urteil haben alle Beteiligten Berufung eingelegt.
Do, 21. 06. um 19 Uhr Liebig 34
Regelmäßiges 14-tägiges Vernetzungs- und Mobilisierungstreffen des queer-feministischen Hausprojekts Liebig 34 wegen des 12/2018 auslaufenden Pachtvertrags mit dem Eigentümer Padovicz.
Samstag 23.06. um 14 Uhr Vorplatz U-Bahnhof Lichtenberg: Kiezspaziergang gegen Neonazigewalt und Rassismus
Der Kiez schaut nicht weg.
„Wir wollen mit euch einen Spaziergang im Weitlingskiez machen, um uns solidarisch mit den Betroffenen rechter Gewalt zu zeigen. Wir werden von der Gewalt berichten, einzelne Geschichten erzählen und rechte Strukturen und Aktivitäten im Kiez sichtbar machen.“
Samstag 23.06. um 15 Uhr Kalabal!k: Anti-Google Cafe Face2Face
Das Café face2face ist ein Bezugspunkt für einen informellen und selbstorganisierten Kampf gegen den Google Campus in der Ohlauer Straße in Kreuzberg. Es bietet Raum für Begegnung, Austausch, Information, Diskussion und Koordination, um gemeinsam einen Kampf gegen die Eröffnung des Google-Campus in Kreuzberg zu führen. Ohne den Appell an Politik, ohne mit der Herrschaft zu verhandeln, sondern ein kreativer und direkter Kampf.
Samstag 23.06. um 23 Uhr Kadterschmiede Rigaer 94
Infoveranstaltung „Free Isa und Free Nero“ mit anschließender Soliparty für die Gefangenen
Wenn der Staats-Verfassungs-Unnutz die Seite mal wieder freigibt, dann einsehbar hier:
Sonntag 24.06. um 16 Uhr Grünfläche Boxhagener Platz bis ca 18.00 zur Liebig 34
Kiezspaziergang zum Schwerpunktthema Padovicz, am Ende gibts Kaffee und Kuchen oder Küfa in der Liebig 34
Es gibt einen neuen Blog zum Thema, bitte alles, was ihr beitragen könnt, dorthin schicken
http://padowatch.noblogs.org und padowatchblot@riseup.net
Montag 25.06. um 20 Uhr Kiezküfa und später Live-Musik
Einladung zu – Stadtvernetzt – von der Aktionsgruppe Rigaer 71-73
http://nordkiezlebt.noblogs.org und nordkiezlebt@riseup.net
Wir agieren nicht nur ortsnah gegen die auch in der Rigaer 71-73 bauende CG Gruppe und gegenüberliegend KW Development, sondern sind selbstverständlich auch aktiv gegen alle von Verdrängung Betroffene.
Aktuell rückt immer mehr der im Dezember 2018 auslaufende Pachtvertrag des queer-feministischen Hausprojektes Liebig34 in den Fokus unseres nachbarschaftlichen Kampfes und solidarischen Zusammenfindens. Es gibt neue Vernetzungsbestrebungen aller Padovicz-Häuser in Berlin. http://padowatch.noblogs.org und padowatchblot@riseup.net
Zuletzt bei der #BESETZEN Aktion am 20.05. eröffnete sich eine neue Aktionsdynamik.
Wir möchten mit unserer monatlichen Küfa einen weiteren Raum zu Besprechung und (Informations-) Austausch anbieten und die Möglichkeit verschiedene Aktionsideen stadtweit zusammenzubringen.
Für den entspannten Ausklang versuchen wir, wie gehabt, Live-Musik zu organisieren. Achtet diesbzgl. auf die Online-Ausgabe bzw. nachgereichte Flyer.
CG Gruppe, Padovicz Häuser, Gentrifizierungskampf nah und fern – Gemeinsam sind wir stark!
MITTWOCH 27. Juni um 19 Uhr Humboldt-Universität: Der Gefährderbegriff – Über die Gefahr, dass eine Gefahr entsteht
„Präventive Gefahrenabwehr, Gefährderabschiebehaft, Gefährderansprache, gefährliche Orte“: Die ‚Gefahr‘ ist medial überall präsent. Zuletzt wurde die „drohende Gefahr“ des bayrischen Polizeiaufgabengesetzes (PAG) bundesweit diskutiert. Die Begrifflichkeiten stammen zum Teil aus Gesetzestexten und normieren dort in unterschiedlichen Ausprägungen die Eingriffsschwellen für verschiedene polizeiliche Maßnahmen. Spätestens seit dem 2001 einsetzenden Sicherheitsdiskurs ist dabei zu beobachten, wie die diffusen Gefühlslagen der medial repräsentierten gesellschaftlichen Schichten in Gesetzestexte Einzug finden. Gleichzeitig mit dem Herabsetzen der Eingriffsschwelle erweitern sich die Befugnisse zu denen das Vorliegen einer Gefahr  berechtigt:
Elektronische Fußfesseln, monatelanger Gewahrsam sowie Eingriffe in Tele- und Onlinekommunikation sind nur einige Schlaglichter. Wie sind diese Gefahrbegriffe rechtlich einzuordnen? Wie kann man polizeiliches Handeln mit immer weitergehenden Befugnissen noch klar von strafrechtlichen Sanktionen abgegrenzt werden? Wie verhalten sich solche Neuerungen zu den aus den Lehren des Nationalsozialismus ergebenden Gebot der Trennung von Polizei und Nachrichtendiensten?“
Sonntag 01.07. um 18:30 Uhr Seumestraße 13
Nächstes Treffen aller Padovicz-Betroffenen, samt seiner Firmen etc., siehe
Zu den Prozessen etc. gibt es eine neue Webseite verfahrengebiet.noblogs.org
dazu weitere Termine:
28. Juni
2/3 Entscheidung von NERO und Berufungsprozess BALU
2. Juli
1. Prozesstag ISA
14. Juli um 14 Uhr Kundgebung vor der JVA Moabit: 14 Uhr
Kettenkundgebung, danach Tegel mit Fahrrad
Kundgebung vor der JVA Tegel: 17 Uhr
16. Juli 2. Prozesstag im Verfahren gegen Isa
23. Juli 3. Prozesstag im Verfahren gegen Isa

HEUTE MONTAG 23.04. Kiezküfa 20h Kadterschmiede: Soli für unsere Gefangenen. Gegen Repression + Verdrängung

Die Aktionsgruppe Rigaer 71-73 kocht Montag wieder in der Kadterschmiede, auch als Dauerkonstante, seitdem der Nordkiez zum Gefahrengebiet erklärt wurde!

Was ist los?

Wie gehts weiter?
 
Fühlt euch zum lockeren Austausch, Info abholen, Mitmachen eingeladen.
 
Solidarische Grüße
Aktionsgruppe Rigaer 71-73