Solidarität mit der Friedel 54 – Demo am Sonnabend 24.06.2017 ab 19.30 Uhr Dorfplatz Rigaer/ Ecke Liebigstraße oder um 20.30 Uhr Oranienplatz in X-Berg

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siehe auch: Kiezladen Friedel54 bleibt! Übersicht der nächsten Tage
https://linksunten.indymedia.org/de/node/216018

Zwangsräumung verhindern am Donnerstag 29.06.2017

Widerstand für alle von Räumung bedrohten Menschen

Jeden Tag treten wir dem Aufwertungs- und Gentrifizierungswahn entgegen, der unserer Stadt Stück für Stück ein neues, unerträgliches Gesicht geben will. Das Gesicht der Reichen, der Ausbeuter, derjenigen, die auf Kosten benachteiligter, einkommensschwacher Menschen im Wohlstand verrotten, sowie auf Kosten der Menschen, die auf der Flucht sind vor Situationen aus ihren Herkunftsländern, die die hiesige Politik seit urewigen Zeiten mitverursacht hat.

Der Kapitalismus in seiner Gleichmacherei und Gleichschaltung aller Lebensräume greift wie die Pest um sich und durchdringt alle Bereiche unseres Lebens bis in die letzte Körperzelle in einer Unerträglichkeit, die genauso unvergleichlich ist.

Jetzt sollen erneut Zentren des Widerstands gegen diese Pest platt gemacht werden, Zentren, in denen wir uns begegnen können in einem immer kleiner werdenden Raum einer Subkultur, die schon lange wegweisend ist, wie man weltweit mit solidarischen Strukturen und in Selbstorganisation ein unhierarchisches Gegenmodell leben kann – queer und bunt, nichtkommerziell und absolut konträr zu staatlichen Gebilden einer Finanz- und Wirtschaftselite, die sich einzig die Ausbeutung des Globus auf den Rücken der Schwachen zueigen macht und ihren Bürger*innen Demokratie und Teilhabe vorheuchelt.

Wir werden uns mit aller uns zur Verfügung stehenden Kraft den kapitalistischen Herausforderungen stellen und uns aktuell insbesondere dafür einsetzen, daß die Friedel 54 den Kampf für die Erhaltung dieses Freiraumes gewinnt!

Wir rufen alle Menschen in unserem Kiez auf, sich am kommenden Sonnabend solidarisch dem Protest gegen die geplante Räumung anzuschließen und sich entweder um 19.30 Uhr am Dorfplatz, Rigaer-/Ecke Liebigstraße einzufinden oder zum Demostart um 20.30 Uhr auf den Oranienplatz nach X-Berg zu kommen.

Bringt Transpis mit oder macht anderweitig sichtbar, hörbar, was ihr von dem Vorgehen der Mächtigen haltet!

Genauso freuen wir uns auf Mitstreiter*innen, die sich am Tag der geplanten Räumung den Abgesandten UNI-formen von Geld und Macht in den Weg stellen, um unsere Solidarität mit unseren Nachbar*innen im Neuköllner Kiez mit deutlicher Sichtbarkeit und starker Präsenz zu unterstreichen.

Desweiteren erklären wir unsere Solidarität unseren unmittelbaren Nachbar*innen in der Rigaerstraße 94 samt Kadterschmiede, die perspektivisch, wenn es denn einen neuen Geschäftsführer-Vorzeige-Idioten geben wird, ein neuer Prozeßtermin in Sachen Räumungsversuch erwarten dürfte.

Wir vernetzen uns weiter, wir sind stark und unser Widerstand gegen ein kapitalistisches erdzerstörendes System wird uns alle in Hamburg vereinen zu einem Showdown mit denen, die meinen, uns sagen zu wollen, wie wir leben sollen!

Kapitalismus smashen! – G20 versenken!

Niemand wird hier geräumt!

Wir bleiben Alle!

Solidarische Grüße an die Friedel 54 von euren Nachbar*innen aus dem Nordkiez F’hain

Solidarische Grüße von der Aktionsgruppe Rigaer 71-73 gegen Gentrifizierung und für den Rauswurf von Renditegeilen Unternehmen Aus der Stadt wie der CG Gruppe, KW Development, Deutsche Wohnen u.s.f.

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28.05.2017 Kiezspaziergang Sonntag ab 13.30 Uhr Start vor den Baustellen Rigaer 71-73 mit einem kleinen Auftaktkonzert vom Geigerzähler

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Kiezspaziergang gegen Gentrifizierung, Luxusbauten, Mietwucher, weiteren Shoppingcenters, Kongresshalle und A100 durch unser Wohngebiet!

Initiiert von der Berliner Mietergemeinschaft, verbunden mit uns, der Aktionsgruppe Rigaer 71-73, gegen die CG Gruppe mit ihrem geplanten Carré Sama-Riga, dem genauso unerträglichen gegenüberliegenden im Bau befindlichen hochpreisigen Wohnungsblock, siehe http://www.kw-development.com/seiten/bautraeger-rigaer_strasse.html

und der kiez- und bezirksübergreifenden Vernetzung zu den Aktivist*innen von https://nichtnochncenter.wordpress.com/ vom Alten Schlachthof, zu denen unser Kiezspaziergang führt.

Enden wird der Kiezspaziergang am Dorfplatz oder, wer mag, kann sich zum Alle Fest in die Frankfurter Allee im Denkmal einfinden und sich dort vernetzen mit Menschen, die sich dort weiteren Gentrifizierungsvorhaben entgegenstellen. Siehe https://www.neues-deutschland.de/artikel/1052286.fest-gegen-mietwucher-an-der-frankfurter-allee.html

28.05.2017 Flyer Kiezspaziergang

Zum Kopieren und Verteilen der aktuelle Schepper-Flyer:

10.05.2017 flyerkiezscheppern akt.

 

 

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DEMOAUFRUF zu kommendem SONNABEND, 22.04. ab 20 UHR Proskauer/Eldenaer Straße, VON DER AKTIONSGRUPPE RIGAER 71-73, zur vom RIGAER STRASSENPLENUM initiierten Demo

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auch als Trümmertango plakatiert –

Zur Route: Start – Proskauer/ Eldenaer Straße – Dolziger Straße – Samariterstraße – Schreinerstraße – Voigtstraße – Rigaer Straße – Proskauer Straße – Niederbarnim Straße – Simon-Dach-Straße – Revalerstraße – Warschauer Straße – Falkensteinstraße – Görlitzer Park – Ohlauerstraße – Friedelstraße – Sonnenallee – Hermannplatz – Ende

 

Für einen starken Mieter_innenblock auf der Interkiezionalen Demo am 22.04. 2017

 

Es wird auf Töpfe und Pfannen geschlagen, man hört Pfeifen und Tröten. Auch auf den Balkonen der umliegenden Häuser stehen Menschen mit Lärmgeräten. Nach 10 Minuten setzt wieder Stille ein. Dieses Szenario wiederholt sich seit dem 19. Januar täglich vor dem Gelände der Rigaer Straße 71-73 und der gegenüber liegenden Großbaustelle auf dem ehemaligen Lidl-Areal, auf dem Eigentumswohnungen entstehen sollen, mit, nicht ungewöhnlich, dubiosem Background an nebulösen Eigentumsverhältnissen mit einem Großaufgebot an diversen Neben- und Subunternehmen.

„Kiezscheppern gegen die CG Gruppe und andere Luxusinvestoren“ heißt die Aktion, mit der Anwohner*innen lautstark ihren Protest gegen eine drohende Verdrängung ausdrücken. Im Fokus der Kritik steht das Carré Sama-Riga, das nach Plänen der CG Gruppe auf dem Gelände der Rigaer Straße 71-73 entstehen soll. In den letzten Monaten gab es verschiedene Protestaktionen von Anwohner*innen, die befürchten, daß mit diesem Projekt eine Entwicklung beschleunigt wird, die auch im Friedrichshainer Nordkiez schon vor Jahren begann.

In welche Richtung diese Entwicklung geht, wird in dem firmeneigenen CG-Magazin deutlich benannt. Die Hochglanzbroschüre vertritt eine Unternehmerideologie mit esoterischem Einschlag. Da wird eine vierte Dimension der Immobilie beschrieben, die „spürbar wird, indem sie Mehrwerte für Immobilien schafft, die heutige Bedürfnisse erfüllen, aber darüber hinaus schon morgen Nutzen schaffen“.  Wenn es um die Zielgruppe geht, die in den von der CG Gruppe gebauten Häusern wohnen sollen, wird weniger kryptisch formuliert. „Wer in Tokio arbeitet und in zwei Wochen einen neuen Job in Berlin antreten soll, hat gar keine Zeit, sich vorher Wohnungen anzuschauen. Die Vermarktungs- und Vermietungsprozesse müssen also so gestaltet sein, daß alle Schritte von der Suche bis zum Einzug komplett abgewickelt werden können“, erklärt Oliver Wolf aus dem Management der CG Gruppe. Die in dem Unternehmen für die Projektentwicklung zuständige Heike Lentifer präzisiert: „Unser Vertical-Village-Konzept richtet sich an leistungsorientierte Menschen. Also an Freiberufler*innen, Manager*innen, oder Fachkräfte, die nur für einen begrenzten Zeitraum in einer Stadt arbeiten.“ Die Zielgruppe der CG Gruppe ist also vor allem jene junge, flexible Schicht von Manager*innenn aus Wirtschaft, Politik und Kunst, die in Berlin von Wirtschaft und Politik umworben wird.

Den Widerstand gegen die GC Gruppe ausweiten

So ist nicht verwunderlich, dass die CG Gruppe aktuell in Berlin gleich mehrere lukrative Bauprojekte am Laufen hat. Am Halleschen Ufer 40-60 soll auf dem Areal der ehemaligen  Postbank das XBerg Quartier entstehen, das in als „durchmischtes Quartier für Arbeit, Wohnen und Freizeit“ beworben wird.  In der Frauenhofstraße 29, in Berlin-Charlottenburg will die CG Gruppe die „Residenz am Ernst-Reuter Platz“ entwickeln und auch den ehemaligen Steglitzer Kreisel in der Schloßstraße 70-80 will die CG Gruppe „in einen lichtdurchfluteten City Tower mit hochwertigen Eigentumswohnungen“ verwandeln“.  Im Juli 2016 hatte die CG Gruppe die Immobilie für 20 Millionen Euro gekauft.

Wenn die  CG Gruppe in ihren Broschüren Wohnungen für die zahlungskräftige Kundschaft propagiert, es gehe nicht nur um Grundstücke, sondern um die Veränderung ganzer Stadtteile, sollten wir das als Kampfansage verstehen!

Wir wollen auf der Demonstration am 22.04. im Rahmen eines Mieter*innenblocks den Widerstand gegen die Projekte der CG Gruppe, einen Akteur der Verdrängung einkommensschwacher Mieter*iinnen in den Fokus rücken. Diese Firma steht für das moderne Gesicht der kapitalistischen Verwertung, was sich auch in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, ihren Zielgruppen und ihren Geschäftsstrategien ausdrückt. Da die CG Gruppe aktuell in mehreren Berliner Stadtteilen ihre Projekte plant, sehen wir hier die Möglichkeiten den Widerstand dagegen auszuweiten unter der Parole

Wer hier kauft, kauft Ärger!
CG - Investorenträume platzen lassen!

A k t i o n s g r u p p e   R i g a e r   S t r a ß e    71 – 73

gegen das Carré Sama-Riga der CG Gruppe
und andere Luxusbauprojekte in der Rigaer Straße
und sonstigen Berliner Bau- und Mietenwahn


Links:Demoaufruf der Aktionsgruppe Rigaer 71-73

https://linksunten.indymedia.org/en/node/208275

Demoaufruf des Rigaer Straßenplenums
https://linksunten.indymedia.org/de/node/207155

und hier aktualisiert mit der Demoroute der letzte Demoaufruf des Rigaer Straßenplenums
https://linksunten.indymedia.org/de/node/208946



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