Erfolgreiche Blockierung der Frankfurter Allee in Friedrichshain gegen die CG Gruppe und der Vollsperrung der Rigaer 71-73 durch das unsägliche Ordnungsamt für Gentrifizierer

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Pressemitteilung der Aktionsgruppe Rigaer 71-73

AKTIONSBERICHT Mittwoch 02.08.2017 STOPP GENTRIFIZIERUNG DURCH LUXUSBAUTEN

Heute haben wir mit etwa 50 Aktivist*innen und Nachbar*innen samt Kindern die Frankfurter Allee für eine Viertelstunde dicht gemacht!

 

Nach der täglichen 19 Uhr Schepperaktion vor den Baustellen der CG Gruppe und KW Development, die wir seit Januar als konstante Protestform durchziehen, haben wir die Herausforderung angenommen, an der allgegenwärtigen Staatsmacht im Gefahrengebiet vorbei, unserem Protest eine weitere Sichtbarkeit hinzuzufügen. In großen Lettern haben wir auf unseren Transpis zum Ausdruck gebracht, was uns mit den beiden Luxusbauprojekten beidseits der Rigaer Straße schon lange anstinkt und mit der kompletten Sperrung der Rigaer Straße an dieser Stelle seit dem 01. August unsere Geduldsnerven und sicher auch die der Kleinstgewerbetreibenden langsam zerreissen läßt.

 

Wir haben eine Seite der Frankfurter Allee Richtung Innenstadt zugemacht mit den Transpisprüchen:
BAUSTOPP LUXUSBAU CG GRUPPE und MENSCHEN  V O R  PROFITE. Auf ein weiteres Riesentranspi war zu lesen FREIRÄUME STATT LUXUSBAUTEN und VERDRÄNGUNG VERHINDERN und unsere Drohgebärde seit Protestbeginn WER HIER KAUFT KAUFT ÄRGER

 

Als die Blaulichtkolonnen sich nach knapp 15 Minuten uns näherten, beendeten wir eigeninitiativ unseren Flashmob und verstreuten uns in alle Winde, so daß den etwas verwirrt dastehenden Einsatzkräften nichts übrig blieb, als zu begreifen, daß sie zu spät gekommen waren.

 

Eine Pressemitteilung aus aktuellem Anlaß zu dem Gesamtkomplex der vielfältigen Gentrifizierungsthematik in der Rigaer Straße und dem Nordkiez folgt.

siehe auch:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/220328

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28.05.2017 Kiezspaziergang Sonntag ab 13.30 Uhr Start vor den Baustellen Rigaer 71-73 mit einem kleinen Auftaktkonzert vom Geigerzähler

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Kiezspaziergang gegen Gentrifizierung, Luxusbauten, Mietwucher, weiteren Shoppingcenters, Kongresshalle und A100 durch unser Wohngebiet!

Initiiert von der Berliner Mietergemeinschaft, verbunden mit uns, der Aktionsgruppe Rigaer 71-73, gegen die CG Gruppe mit ihrem geplanten Carré Sama-Riga, dem genauso unerträglichen gegenüberliegenden im Bau befindlichen hochpreisigen Wohnungsblock, siehe http://www.kw-development.com/seiten/bautraeger-rigaer_strasse.html

und der kiez- und bezirksübergreifenden Vernetzung zu den Aktivist*innen von https://nichtnochncenter.wordpress.com/ vom Alten Schlachthof, zu denen unser Kiezspaziergang führt. Continue reading

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Pressemitteilung + Einladung zur Aktion Scheppern gegen die CG-Gruppe + Baustopp von Luxusprojekten in der Rigaer Straße 71-73 und 36-39 am Freitag 10.02. um 11 Uhr vor Ort

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Pressemitteilung:
Einladung zur Aktion Scheppern gegen die CG-Gruppe
Anwohner_innen wehren sich gegen das „Sama-Riga-Carré“ im Friedrichshainer Nordkiez

Ablauf:
11:00-11:15 Uhr Kiezscheppern gegen die CG-Gruppe.
11:15-11:45 Uhr: Gelegenheit zum Gespräch mit Anwohner_innen.
Obwohl es noch keine Baugenehmigung gibt, gehen die Vorbereitungen für den Luxusneubau auf dem Gelände der Rigaer Straße 71 – 73 weiter. Dort plant die CG-Gruppe das „Sama-Riga-Carré“ mitten im Kiez, das den Mietspiegel in einer Straße mit überwiegend einkommensschwachen Anwohner_innen weiter in die Höhe treibt. Die deutschlandweit aktive CG-Gruppe spricht sich öffentlich gegen die Mietpreisbremse aus und wirbt damit, nicht nur Häuser zu bauen, sondern „ganze Stadtteile zu verändern“. Direkt gegenüber des Neubaus, auf dem Areal der Rigaer Straße 36-39, wurde kürzlich eine Lidl-Filiale geschlossen. Dort sollen Eigentumswohnungen für Besserverdienende entstehen, auf der Freifläche daneben ein Hotel. Von den in der BVV-Friedrichshain-Kreuzberg vertretenen Parteien war zu dieser Aufwertung im Friedrichshainer Nordkiez nichts zu hören. Auch der Abriss der ältesten Gebäude in Friedrichshain, der denkmalgeschützten Eckert’schen Häuser, wurde von der Verwaltung durchgewunken. Dabei gehen die Luxusbauten am großen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum im Kiez vorbei.

Doch in den letzten Monaten haben Nachbar_innen und Anwohner_innen mit vielfältigen Protesten, Kiezspaziergängen, Filmveranstaltungen und Kundgebungen deutlich gemacht, dass die Pläne der CG-Gruppe und anderer Investor_innen nicht akzeptiert werden. Eine gesetzlich vorgeschriebene Anhörung der CG-Gruppe konnte am 14. Dezember nur mit einem großen Polizeiaufgebot durchgesetzt werden. Mit der Aktion „Scheppern gegen die CG-Gruppe“ wird der Protest der Nachbar_innen jetzt täglich um 19 Uhr für zehn Minuten auf die Straße getragen. Das ist ein Zeichen an die CG-Gruppe und alle Investor_innen, die unseren Kiez in ein Paradies für Reiche umgestalten wollen: „Wer hier kauft, kauft Ärger“. Es ist auch eine Aufforderung an die BVV, solche Pläne zu stoppen. Der neue Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt, kann hier seine in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ geäußerte Absicht, alle Bauvorarbeiten noch einmal kritisch zu überprüfen, konkret in die Tat umsetzen.

Wir laden Sie zu unserer Protestaktion am Freitag, den 10.02.2017 von 11:00-12:00 Uhr vor der Baustelle in der Rigaer Straße 71-73 und 36-39 ein. Nachbar_innen scheppern gegen die CG-Gruppe und fordern einen Baustopp sämtlicher Projekte in der Rigaer Straße und eine echte Beteiligung der Anwohner_innen im Sinne einer stadtteilorientierten Bauplanung. Nachbar_innen, Vertreter_innen des Friedrichshainer Geschichtsvereins und der Berliner Mietergemeinschaft informieren Sie über den Widerstand im Stadtteil.

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