Freitag 20. Diskussion, Samstag 21. Kundgebung + Konzert

https://nordkiezlebt.noblogs.org/files/2017/10/21.10.2017-KundgebungKonzert-Rigaer-Krzg-Samariter.jpg

E I N L A D U N G – bitte gern zum Weiterleiten in eure Verteiler –

wer von euch Eingeladenen noch spontan einen gern gesehenen, besser gehörten Redebeitrag oder Statement oder kleinen Situationsbericht von max. 5 Min. machen möchte, kann sich zu Beginn um 16 Uhr bei der KundgebungsORGA melden!

DIE AKTIONSGRUPPE RIGAER 71-73 LÄDT EIN AM KOMMENDEN SONNABEND, 21.10. ZU KUNDGEBUNG + KONZERT AB 16 UHR VOR DEN LUXUSBAUSTELLEN AUF DIE KREUZUNG RIGAER/ SAMARITERSTRASSE MIT REDEBEITRÄGEN DER VON VERDRÄNGUNG + POLIZEIGEWALT BETROFFENEN MENSCHEN IN DER RIGAERSTRASSE + NORDKIEZ + DARÜBER HINAUS, SOWIE MUSIKBEITRÄGEN VON DEN HIPHOPPER*INNEN ALICE DEE + LENA STÖHRFAKTOR + TAPETE + vorausstl. EINER SYRISCHEN FLÜCHTLINGSBAND.

UM 19 UHR FINDET DAS SEIT JANUAR TÄGLICHE SCHEPPERN STATT- Bitte Töpfe/Scheppermaterial mitbringen!!!

Es gibt viele Aufreger in der Rigaer Strasse und im Nordkiez

– Luxusbauten, die über alle ablehnenden sogenannten Bürger*innenbeteiligungen weitergebaut werden, begleitet von einer macht- und willenlosen Politklasse

– Totalsperre der Rigaer Strasse proaktiv für gentrifizierende Bauunternehmer, die gar nichts für den Kiez tun, ganz im Gegenteil

– Irrsinnig viel hochpreisiger Neubau, Mietenerhöhungen durch Modernisierung oder einfach so, massenweise il(legale) Ferienwohnungen, Zweitwohnungen für hippe Hipsters und mit all dem verbunden die starke Verdrängung von Menschen mit einkommensschwachem Hintergrund, sozial prekären Situationen und Flüchtlingen, sowie Obdachlosen. Das alles unter haltlosen politischen Rahmengebungen, insbesondere auch aufgrund der stark aufwertenden Arbeit eines fragwürdigen Ordnungsamtes unter dem Möchtegern Sozi Hehmke und seinen zuarbeitenden klebrigen Seilschaften

– Enorme Belastung, Bedrohung und Vertreibung der Kleingewerbetreibenden durch die Sperrung der Rigaer Straße, Hochtreibung der Gewerbemieten, auch durch klassische Spekulationen, aber auch Repressionen durch die im Kiez allgegenwärtigen polizeistaatlichen Maßnahmen jeder Art und Stärke

– Polizeigewalt gegen die Menschen im Kiez, auch unsererer Mietenaktionsgruppe, sowie Spaltungsabsichten, um den Kiez in Abgrenzung zu den Hausprojekten, insbesondere der Rigaer 94 zu bringen, die durch massive und von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkte Polizeischikanen zunehmend in Isolation gebracht werden sollen. Rache für G20?!

NICHT MIT UNS!

 

Siehe Informatives auch unter den unten verlinkten Medien bzw. Hinweis auf deren Webseite

PM von Nachbar*innen aus dem Friedrichshainer Nordkiez: Massive Behinderung von Nachbar*innenfest https://de.indymedia.org/node/14214

https://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/baustopp-statt-kungelrunden.html

https://www.jungewelt.de/artikel/317830.polizeischikanen-gegen-mieteraktivisten.html

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1063940.prozessauftakt-zu-kontrollen-in-nordkiez.html

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/09/sperrung-rigaer-strasse-oeffnung-fuer-fussgaenger.html

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1066609.bis-nichts-mehr-uebrig-blieb.html?pk_campaign=SocialMedia

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/irrer-pups-prozess-in-berlin-23-beamte-beschaeftigen-sich-mit-einem-furz-28570356

http://www.xhain.net/pm/2017/vollsperrung-der-rigaer-strasse-erklaerung-des-bezirksstadtrats-andy-hehmke

http://www.xhain.net/pm/2017/rigaer-strasse-zwischen-samariter-und-voigtstrasse-bis-2019-voll-gesperrt

http://www.xhain.net/pm/2017/oeffnung-der-rigaer-strasse-fuer-fussgaenger

https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=8219

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert die Sperrung der Rigaer Straße zwischen Voigtstraße und Samariterstraße mit sofortiger Wirkung aufzuheben

Begründung:

Durch den Abriss des LIDL-Marktes auf dem Grundstück der Rigaer Straße 36-39 ist die Versorgung des Gebietes mit Lebensmittelmärkten stark eingeschränkt. Gerade die Anwohner*innen auf der Seite der Samariterstraße sind durch die Sperrung gezwungen sehr weite Wege zurückzulegen, um die nächstgelegenen Lebensmittelmärkte in der Frankfurter Allee oder Voigtstraße/Ecke Rigaer Straße zu erreichen. Gerade für ältere und gehbehinderte Anwohner*innen ist dies nicht über diesen langen Zeitraum zuzumuten. Der Erreichbarkeit von Geschäften des täglichen Lebens von Anwohner*innen ist dabei weit mehr Priorität einzuräumen als den Interessen eines Großinvestors. Auch die Gewerbetreibenden werden über einen langen Zeitraum weniger Laufkundschaft haben und sind durch diese Sperrung in ihrer Existenz bedroht.

BVV 20.09.2017

Die Bezirksverordnetenversammlung beschließt:

Überweisung:

Ausschuss für Wirtschaft und Ordnungsamt, Eingaben und Beschwerden

Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Verkehr und Immobilien (federführend)

Tja und was passierte dann?… ->Nach Rücksprache mit den Luxusinvestoren wurde der Bauzaun mit Holzlatten verstärkt… -> Jegliche Info aus der Politik läßt auf sich warten… -> stattdessen werden genehme Initiativen und bürgerliche Einrichtungen wie Kitas etc. eingeladen an stadtentwicklungspolitischen Prozessen mitzuarbeiten.

Wir, als Aktionsgruppe nicht!

Wir, als Anwohner*innen, die nicht irgendwo institutionalisert sind, aber bei der sogenannten Bürger*innenbeteiligung engagiert mitgearbeitet haben, nicht!

One struggle!

One fight!

Könnt ihr gerne haben!

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