Samstag 02.12.2017 Kundgebung um 15:00 vor dem Bezirksamt Frankfurter Allee 35/37

Schöner leben im Samariter Kiez ohne CG und Politik

Gestalten Sie Ihr Viertel mit!“ werden wir auf einem Flyer der vom Bezirk eingesetzten Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin (SPI) aufgefordert, dass bis zum 2. Dezember in der Rathauspassage Frankfurter Allee „tolle Ideen und Vorschläge“ sammeln soll. Wir sind aktive Nachbar*innen und lehnen es ab, uns beforschen und sozialpädagogisch begutachten zu lassen. Dem Motto des SPI „Miteinander leben im Samariterkiez“ stellen wir entgegen, dass wir mit der CG Gruppe, KW Development und Politiker*innen, die ihr und anderen Investor*innen den roten Teppich auslegen, nicht gemeinsam leben können. Seit Monaten haben wir mit unterschiedlichen Aktionen, von Einwendungen gegen die luxuriösen Bauprojekte, Kiezspaziergängen und vielem mehr deutlich gemacht, dass die CG Gruppe, KW Development und ihre Projekte im Kiez keine Akzeptanz haben.

W e r  h i e r  k a u f t, k a u f t  Ä r g e r‘, die Parole vom Beginn unseres Protests gilt für uns noch immer. Die CG Gruppe hat den selbsterklärten Anspruch, ganze Stadtteile zu verändern. Genau das sehen wir hier in der Rigaer Straße seit Monaten. Das begann mit dem Abriss der denkmalgeschützten Häuser auf dem Areal der Rigaer Straße 71-73 im letzten Sommer, setzte sich fort mit Informationsveranstaltungen unter Polizei-Hubschrauber-Einsatz, an der zahlreichen Nachbar*innen der Zugang verwehrt wurde und zeigte sich mit der Vollsperrung der Rigaer Straße, um die Bauarbeiten zu schützen. Die Mieten im Kiez sind seit 2009 um 62%, berlinweit wenigstens um 15% gestiegen. Mieter*innen mit niedrigem Einkommen und Gewerbetreibende bekommen die Folgen der Aufwertung existentiell zu spüren! Für sie ist es nur Hohn, wenn sie nun vom SPI aufgefordert werden, „ihren Traditionskiez neu zu definieren“-. Das heißt für uns, der Kiez soll für eine kaufkräftige Schicht attraktiv gemacht werden und ist die Fortsetzung einer Politik im Interesse von CG, KW Development und Co.

Wir wollen mit unserer Kundgebung deutlich machen: Der Kiez bleibt rebellisch, bunt und widerständig!

CG & Co: Wer hier kauft, kauft Ärger!

Kiezpower von unten

Medien zum Thema:

11.09.2017 http://rigaer94.squat.net/

30.11.2017 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1071793.verhaertete-fronten.html

02.12.2017 http://www.stiftung-spi.de/projekte/samariterkiez/

28.11.2017 http://www.focus.de/politik/deutschland/rigaer-strasse-neues-projekt-soll-frieden-in-linksautonomen-hochburg-bringen-und-droht-sofort-zu-scheitern_id_7904598.html

27.11.2017 https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5466436&s=samariterkiez/

26.11.2017 http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-friedrichshain-rigaer-stras

24.11.2017 https://www.berliner-zeitung.de/berlin/samariter-kiez-anwohner-sind-genervt-von-investoren–polizisten-und-autonomen-28944238

16.11.2017 http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/politik/reden-ueber-den-samariterkiez-d13731

12.10.2017 https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5452539&s=samariterkiez/

12.10.2017 https://www.neues-deutschland.de/artikel/1066609.bis-nichts-mehr-uebrig-blieb.html?sstr=samariterkiez

 

02.12.2017

AUFNAHME VON DER KUNDGEBUNG VOR DEM RATHAUS

 

 

 

 

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